Produkte 

Android vor dem Aus? Google stellt Webseite für neues Betriebssystem online

Steht Androdi demnächst vor dem Aus? Google Fuchsia könnte das Betriebssystem bald ablösen.
Steht Androdi demnächst vor dem Aus? Google Fuchsia könnte das Betriebssystem bald ablösen.
Foto: imago images/Christian Ohde
Google bastelt schon seit einigen Jahren an seinem vermeintlichen Android-Nachfolger. Dass das Betriebssystem schon bald ersetzt werden könnte, zeigt zumindest der Launch einer offiziellen Webseite.

Bisher ist nicht allzu viel über Googles neues Betriebssystem Fuchsia bekannt. Der potenzielle Android-Nachfolger scheint aber näher zu rücken als gedacht. Immerhin wurde nun eine offizielle Entwickler-Webseite online gestellt. Bedeutet das ein vorzeitiges Aus für Android?

Google-Fuchsia: Wann wird es Android ersetzen?

Noch im letzten Jahr hieß es trotz der übersichtlichen Informationslage, dass Googles Fuchsia bereits in fünf Jahren, also 2023, zum Standard auf allen bisherigen Android-Geräten werden könnte. Beginnen soll das erste Fuchsia-Rollout demnach schon zwei Jahre zuvor 2021.

Überraschenderweise hat das gesamte Projekt aber schon seit 2016 auf GitHub Bestand. Mit einer experimentellen Browser-Version von Fuchsia kannst du dort sogar richtig herumspielen.

Dennoch könnte Google mit der Entwicklung des Android-Nachfolgers weiter sein, als vermutet. Immerhin stellte das Unternehmen am vergangenen Freitag eine offizielle Webseite für Entwickler-Support online.

Die neue Fuchsia-Domain verrät mehr Details

Auf der frisch registrierte Domain Fuchsia.dev sollen zudem neue Details zu Googles Betriebssystem bekannt gemacht worden sein. Potenziell radikal ist Google Fuchsia dabei vor allem, weil es nicht nur eine Open-Source-Software sein, sondern dabei auf einem völlig neuen "Mikrokernel" basieren soll – völlig anders als bisherige Betriebssysteme, deren Grundlage entweder ein Linux-, Unix- oder Windows-Kernel ist.

Das Herzstück von Google Fuchsia heißt dagegen Zircon und soll sich auf alle Anwendungen von mobil über Desktop bis hin zu eingebetteten Echtzeit-Betriebssystemen (RTOS) anpassen lassen. Fuchsia wäre damit in der Lage, unabhängig vom Prozessor auf wirklich jedem Gerät zu funktionieren.

Gegenwärtig verrät Googles Fuchsia-Webseite wenige, aber spannende Details zum Android-Nachfolger. So können Entwickler bereits lernen, wie sie Anwendungen programmieren, die mit dem Betriebssystem laufen. Außerdem zeigt die Systemdokumentation, wie genau Fuchsia funktioniert. Dabei scheint es Forbes zufolge deutlich modularer als bisher angenommen.

Neueste Videos auf futurezone.de

Neueste Videos auf futurezone.de

Beschreibung anzeigen