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Elon Musk setzt auf Sonnenschein: Das ist von Teslas Solardach zu erwarten

Immer mehr Häuser haben ein Solardach, schön sind die meistens nicht. Tesla will das ändern.
Immer mehr Häuser haben ein Solardach, schön sind die meistens nicht. Tesla will das ändern.
Foto: iStock/B&M Noskowski
Bis die Solarzellen von Tesla tatsächlich auf den Markt kommen, dauert es noch ein Weilchen. Wer Interesse hat, kann sich jetzt schon über die stromspeichernden Dachziegel informieren.

Noch in diesem Jahr beginnt die Serienproduktion für Teslas Solardach. Bis dato kann man die Solar-Dachziegel lediglich mit einer Anzahlung reservieren, ein genaues Verkaufsdatum hat das Unternehmen unter der Führung von Elon Musk noch nicht bekannt gegeben. Genug Zeit also, um sich genauestens über die strompeichernden Ziegel zu informieren.

Teslas Solardach: Damit können Kunden rechnen

Teslas Solardach hat die primäre Funktion, aus Sonnenlicht Strom zu gewinnen. In Kombination mit einem Stromspeicher, der Tesla Powerwall, wird die Energie gespeichert und dadurch rund um die Uhr verfügbar gemacht. Ziel ist es, dass Kunden sich komplett selbst mit Strom versorgen können – auch an schattigen Tagen.

Das Prinzip Solarzelle ist nicht neu: Wie will Tesla sich auf dem Markt beweisen?

Tesla im Zentrum medialer Aufmerksamkeit

Design: Teslas Solardach soll nicht nur praktisch sein

Auf der eigenen Website wirbt Tesla für eine "Solarstromanlage mit einzigartiger Ästhetik": Das Unternehmen will sich klar von Solarzellen abheben, die zwar funktional sind, aber im Design nachlassen.

Deshalb bietet das Unternehmen die Stromspeicher in Form von vier verschiedenen Ziegeltypen an: Auch Nutzer mit geringem Strombedarf können so nur einzelne Dachziegel mit Solarzelle einbauen lassen, ohne dass man einen Unterschied zu Teslas Glasziegeln erkennt. Das sind die verschiedenen Designs:

  • Strukturiert
  • Glatt
  • Toskana-Stil
  • Schiefer-Optik

Es ist also für jeden Häusertyp etwas dabei. Es sei denn, man bewohnt ein Haus mit Strohdach.

Video: Eine Review von Tesla Solar Dach

Powerwalls: Speicher für schattige Tage

Wie für Solaranlagen üblich, hat auch Tesla einen Stromspeicher entwickelt: Die Powerwall. Sie soll dazu dienen, den generierten Strom effizient nutzbar zu machen. Gerade im Winter, in dem die Sonnenstunden sich stark verringern, ist ein derartiges System unabdingbar.

Darüber hinaus dient die Powerwall als Notstromversorgung im Falle eines Netzstromausfalls. Kunden können bis zu zehn der Speicher in ihre Anlage integrieren.

Garantie: Tesla gibt sich selbstbewusst

Das Tesla von seinen Solar-Dachzellen überzeugt ist, zeigt sich vor allem in der Garantie: Sie gilt, solange das jeweilige Haus steht. Sollte sich wirklich bestätigen, was der Tech-Riese verspricht, ist das nicht mal so mutig: Auf der Website für Teslas Solardach demonstriert der Hersteller, wie robust seine Ziegel tatsächlich sind.

Nach eigenen Angaben sind diese mit gehärtetem Glas beschichtet und daher dreimal so robust wie normale Dachziegel. Beweisen soll das ein Video, das den Aufprall eines tischtennisballgroßen Hagelkorns auf einen Tesla Solardach Ziegel zeigt.

Klassifiziert werden die Ziegel durch die Hagelwiderstand-Klasse 4 ANSI FM 4473, die höchste Kategorie, die es gibt.

Auch Flammen können Teslas Solardach nichts: Das zeigt die Zugehörigkeit zur höchsten Feuerwiderstandsklasse, A UL 790

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Fazit: Tesla setzt die Messlatte hoch

Ob sich die Solarziegel auch in der Praxis beweisen können, wird sich nach dem Verkaufsstart von Teslas Solardach zeigen. Eins steht jedoch fest: Durch die Vorstellung des neuen Produktes hat der Hersteller die Erwartungen definitiv nicht heruntergeschraubt.

In waghalsigen Versprechen ist Elon Musk gut: Nicht nur unzerstörbare Solarzellen, auch diese Mega-Reichweite verspricht der Tesla-Chef. Bisher ging jedoch meistens alles gut aus: Das sind die zehn Gründe für den Erfolg von Elon Musk.

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