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iPhone-Besitzer in Gefahr: Handy-Aktivität und Standort liegen dauerhaft offen

iPhone und Bluetooth sind gerade eine gefährliche Kombination.
iPhone und Bluetooth sind gerade eine gefährliche Kombination.
Foto: imago images/Rüdiger Wölk
Wenn du am iPhone Bluetooth nutzt, musst du dich womöglich in Acht nehmen. Fremde könnten dich darüber leicht für immer orten und verfolgen.

Eine neue Sicherheitslücke macht iPhones durch Bluetooth angreifbar. Das Kommunikationsprotokoll erlaubt es zumindest über eine neue Methode, Geräte von Apple und auch Microsoft aufzuspüren und zu identifizieren.

iPhone: Bluetooth-Sicherheitslücke bedroht Handys, Tablets und Wearables

Wie Forscher der Universität Boston festgestellt haben, werden Dritte in die Lage versetzt, durch ein spezielles Tracking dauerhaft und ohne Unterbrechung iPhones über Bluetooth orten und identifizieren zu können. Selbst die Nutzer-Aktivitäten sollen sich dadurch einsehen lassen.

Möglich ist dies laut den Wissenschaftlern dadurch, dass identifizierende Marker extrahiert werden können, selbst wenn die iPhones via Bluetooth nur zufällig wechselnde Adressen austauschen, um nicht geortet zu werden. Der dazu ausgenutzte Algorithmus ("address carryover") verletze nicht einmal die Bluetooth-Sicherheit, weil er komplett auf öffentlichem, unverschlüsseltem Werbetraffic basiert.

Android-User sind sicher

Wie macrumors berichtet, sind neben Microsoft- und anderen iOS- und macOS-Geräte nur iPhones vom Bluetooth-Problem betroffen. Android-Nutzer müssen die Sicherheitslücke nicht befürchten, da sie einen anderen Ansatz für Werbung als Microsoft und Apple nutzen. Dieser ist immun gegen die Tracking-Methode.

Bisher konnte noch nicht festgestellt werden, ob iPhones via Bluetooth bösartig ausspioniert wurden. Da keine Sicherheitsvorschriften verletzt werden, bliebe ein solcher Angriff auch unerkannt.

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