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Ikea meets Sonos: Was taugen die Lautsprecher im Lampen-Design?

Ikea steigt in den Markt für smarte Lautsprecher ein. Was sagen Tester zu den Speakern? Wir verraten es dir.
Ikea steigt in den Markt für smarte Lautsprecher ein. Was sagen Tester zu den Speakern? Wir verraten es dir.
Foto: IKEA
Das Möbelhaus bringt gemeinsam mit dem Soundspezialisten eine eigene Serie smarter Lautsprecher auf den Markt. Wir sagen dir, ob sich die Speaker für dich lohnen.

Wer in den letzten Jahren einen Fuß in Läden der schwedischen Möbelhauskette Ikea gesetzt hat, wird gemerkt haben: Neben Möbeln, Dekoartikeln und Essen, setzt das Unternehmen auch immer mehr auf Geräte für das Smart Home. Nach vernetzten Lampen und Rollors, bietet das Möbelhaus in Zukunft auch smarte Lautsprecher an. Als Kooperationspartner hat sich das Einrichtungshaus den Soundspezialisten Sonos mit an Bord geholt. Lohnt sich der Kauf eines solchen Lautsprecher für dich? Wir haben uns umgesehen und geben dir einen Überblick.

Ikea und Sonos: Das tauchen die preisgünstigen Lautsprecher

Die Lautsprecher, die auf den Namen Symfonisk hören, passen auf den ersten Blick gut ins Sortiment des Möbelhauses. Das Design ist, typisch für Produkte von Ikea, minimalistisch gehalten und passt sich somit den meisten Einrichtungsstilen problemlos an. Die neue Symfonisk-Produktlinie besteht aus zwei verschiedenen Speakern. Das günstigste Modell sieht auf den ersten Blick aus, wie eine zu dick geratene Tischlampe, das zweite Exemplar kommt besonders schmal und hoch daher und soll als Regallautsprecher sehr flexibel sein.

Die Preise sind durchaus konkurrenzfähig. Während der Regallautsprecher ab 99 Euro zu haben sein wird, muss man für das Model in Lampenform 179 Euro veranschlagen. Wir haben uns für dich umgeschaut und zahlreiche Testberichte studiert. Was dabei rausgekommen ist und ob sich ein Kauf für dich lohnt – wir sagen es dir.

Symfonisk – einfache Inbetriebnahme á la Sonos

Dass Sonos die Technik zu den Lautsprechern beigesteuert hat, wird schon bei der Inbetriebnahme offensichtlich. Genau wie bei den eigenen Produkten, müssen auch die Ikea-Speaker nach dem Anschluss an eine Stromquelle ersteinmal via Sonos-App aktiviert werden. Ist das passiert, steht dem Hörvergnügen nichts mehr Wege.

Denn was die Soundqualität angeht, da sind sich die Testberichte einig, können die Boxen überzeugen. Das günstigere Regalmodell komme zwar nicht ganz an die Qualität der Lampenbox heran - doch für einen Preis von 99 Euro sei der Sound überzeugend. Der Spiegel kritisiert in seiner Bewertung, dass die Basswiedergabe nicht sonderlich weit nach unten reiche, insgesamt eigne sich der Speaker daher vor allem für die Wiedergabe von Sprache, für basslastigere Musik sei er weniger geeignet.

Übrigens: Wie auch die "echten" Sonos-Lautsprecher, können die Regalspeaker zu einem Stereopaar verbunden werden. Hast du bereits Sonos-Lautsprecher Zuhause installiert, lassen auch diese sich problemlos einbinden. Allerdings gilt hier, dass sich nur die Regallautsprecher verbinden lassen. Den Lampenlautsprechern wird diese Konnektivität verweigert. Ein Punkt, der in sämtlichen Tests negativ bemerkt wird.

Guter Klang, der sich nicht verstecken muss

Der teurere Lautsprecher im Design einer Tischlampe schneidet besser ab, was den Sound angeht. So liefere der Lautsprecher "über alle Lautstärkestufen hinweg (...) kräftige und angenehm trockene Bässe", urteilt die Seite weiter. Selbst ein Vergleich zur gleich teuren Sonos-Box Play:1 müsse das Ikea-Produkt nicht scheuen.

Auch Golem bewertet die beiden Speaker überaus positiv. Käufer müssten bei keinem der beiden Geräte Einbußen bei Klang oder Funktionalität hinnehmen. Beide Lautsprecher würden im direkten Vergleich zum "echten" Sonos-Produkt keinen schlechteren Klang abliefern, urteilt die Seite.

Fazit: Guter Klang zu einem guten Preis

Die Kritiker scheinen sich ausnahmsweise einmal einig zu sein: Wenn Ikea am 1. August mit dem Verkauf der Symfonisk-Produkte beginnt, kannst du unbesorgt zuschlagen. Die Tester loben die Soundqualität beider Speaker, heben jedoch auch hervor, dass der Lampenlautsprecher dem Regallautsprecher überlegen sei. Nicht so jedoch beim Thema Konnektivität - hier läuft das günstigere Regalmodell dem Lampenspeaker den Rang ab - denn während man ersteres einfach in das vorhandene Netzwerk aus anderen Sonos-Lautsprechern einbinden kann, bleibt diese Möglichkeit dem Lampenlautsprecher verwehrt.

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