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Fliegen mit dem MacBook? Einige Airlines sperren dieses Modell aus

Eine ganze Reihe von Apples 15 Zoll MacBook Pro hat mit Batterieproblemen zu kämpfen. Aus diesem Grund darf das Notebook bei einigen Airlines nicht mehr an Board ihrer Flugzeuge.
Eine ganze Reihe von Apples 15 Zoll MacBook Pro hat mit Batterieproblemen zu kämpfen. Aus diesem Grund darf das Notebook bei einigen Airlines nicht mehr an Board ihrer Flugzeuge.
Foto: imago images / ZUMA Press
Einige Modelle von Apples MacBook Pro haben mit Batterieproblemen zu kämpfen. Verschiedene Airlines haben die Geräte daher aus ihren Flugzeugen verbannt.

Reisende, die mit einem bestimmten Modell von Apples MacBook ein Flugzeug besteigen wollen, könnten ein Problem haben. Denn die amerikanische Flugsicherheitsbehörde (Federal Aviation Administration, kurz FAA) hat Fluggesellschaften nun verboten, bestimmte Modelle von Apples MacBook Pro in ihren Maschinen zu befördern. Der Grund dafür: Wie Apple selbst bekannt gegeben hat, kann es zu Akkuproblemen bei dem MacBook kommen.

Akkuprobleme beim MacBook Pro: Diese Geräte sind betroffen

In ihrer Nachricht verwies die FAA noch einmal auf geltende Sicherheitsbestimmungen in Zusammenhang mit zurückgerufenen Akkus – Airlines dürfen solche Batterien weder im Gepäck noch in der Kabine befördern, wie Bloomberg schreibt.

Die europäische Behörde für Flugsicherheit (EASA) veröffentlichte bereits Anfang August eine ähnliche Warnung. Von einem vollständigen Bann der Laptops aus den Flugzeugen verzichtete die EASA jedoch, sie wies Airlines nur daraufhin, dass Hardware mit den fraglichen Batterien während eines Fluges ausgeschaltet bleiben müsse und nicht verwendet werden dürfe.

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Kunden sollten Seriennummer des MacBooks prüfen

Apple selbst teilte Kunden im Juni mit, dass für einige Geräte ein Rückrufprogramm existiere. Betroffen sind demnach MacBook Pro-Modelle mit einem 15 Zoll Bildschirm, die zwischen 2015 und 2017 verkauft worden sind. Wer überprüfen will, ob der eigene Rechner von dem Akkuproblem betroffen sein könnte, kann auf einer eigens von Apple eingerichteten Homepage die Seriennummer seines MacBooks überprüfen lassen.

Kunden, die eines der betroffenen Geräte besitzen, sollten sich schnellstmöglich mit Apple oder einem anderen, autorisierten Apple-Servicepartner in Verbindung setzen. Welche Anbieter für eine Reparatur des MacBooks in Frage kommen, können Kunden auf der Apple Homepage überprüfen.

Bis zu 500.000 Geräte betroffen

Verschiedene Berichte gehen davon aus, dass bis zu einer halben Million der Notebooks von dem Problem betroffen sein könnten. In den USA soll es bereits zu 26 Fällen von Überhitzung gekommen sein.

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