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Google stellt Handy mit Radar-Technik vor – aber welcher Sinn steckt dahinter?

Macht die neue Technik im Google-Handy Sinn?
Macht die neue Technik im Google-Handy Sinn?
Foto: iStock/courtneyk
Das neueste Google-Handy hat eine Technik integriert, von der wir noch nicht wissen, welche Zweck sie wirklich erfüllen soll.

Was hat ein Smartphone davon, dass es weiß, dass du es anfassen möchtest, bevor du es überhaupt berührst? Berechtigte Frage, die wir für dich klären werden. Das neue Google-Handy Pixel 4 kommt mit einem Radar-Chip. Aber wir wissen noch nicht, ob diese Technologie Sinn macht.

Google-Handy mit Radar-Technik – was kann das eigentlich?

Diese Woche hat Google sein neues Pixel 4 vorgestellt. Wie so oft, hat das Smartphone einen besseren Bildschirm und eine bessere Kamera als der Vorgänger. Doch etwas völlig Neues hat dieses Google-Handy zusätzlich: einen Radar-Chip. Was bedeutet das? Das Smartphone tastet ununterbrochen seine Umgebung ab.

Dir ist immer noch nicht klar, was es damit auf sich hat? Wir gehen genauer ins Detail: Greifst du nach dem Handy, erkennt das Telefon diese Geste schon 30 Zentimeter vorher und kann das Display einschalten und die Gesichtserkennung aktivieren. Auf diese Weise ist dein Smartphone entsperrt, bevor du es überhaupt in die Hand nimmst. Solange du es in der Hand hältst, bleibt es auch aktiviert.

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Nicht nur automatische Entsperrung möglich

Das ist noch lange nicht alles, was das Google-Handy kann. Mit dem Radar-Chip ist auch Gestensteuerung möglich. Per Wisch-Geste kannst du beispielsweise den nächsten YouTube-Song abspielen.

Die Technologie, die solche Spielereien möglich macht, nennt sich Motion Sense. Durch den Radar-Chip wird weniger Strom verbraucht als durch die Nutzung der Kamera, heißt es bei The Verge. Bewegungen lassen sich auch durch eine Handyhülle hindurch erkennen. Laut Google sei der Chip so empfindlich, dass er sogar den Flügelschlag eines Schmetterlings erkennen würde.

Neue Technik muss den Alltagstest bestehen

Doch mehr als eine Spielerei scheint hinter dem Radar-Chip des Google-Handys nicht zu stecken. Für die Entwickler ist es aber eine Innovation, da sie auf die unterschiedlichen Bewegungen der Menschen eingehen mussten. Ob sich die Technik auch im Alltag bewährt, wird sich zeigen. Doch Apples Face ID wird mittlerweile wie selbstverständlich verwendet.

Inwiefern sich der Radar-Chip im Google-Handy durchsetzen wird, wird man sehen. Dafür will Google gegen den Update-Frust ankämpfen. Eine Google-App soll bald für alle Handy-Hersteller Pflicht werden.

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