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PlayStation 5 und Xbox Scarlett nachgebaut: Das Ergebnis überrascht

Die Prozessor-Monstren PlayStation 5 und Xbox Scarlett geben auch als Rechner so einiges her.
Die Prozessor-Monstren PlayStation 5 und Xbox Scarlett geben auch als Rechner so einiges her.
Foto: imago images / AFLO
Die PlayStation 5 und die Xbox Scarlett sind noch nicht auf dem Markt. Wie schnell sie wohl werden? Digital Foundry hat die Konsolen nachgebaut – mit einem verblüffenden Ergebnis.

Bisher sind die verschiedensten Gerüchte und Leaks über die PlayStation 5 und die Xbox Scarlett im Umlauf. Eine der drängendsten Fragen der Fans: Wie werden die kommenden Next-Gen-Konsolen wohl aussehen? Um das Potenzial der Hardware zu veranschaulichen, hat Digital Foundry die Geräte nachgebaut.

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PlayStation 5 und Xbox Scarlett: So viel Potenzial liegt drin

Über die Leistungsfähigkeit von PlayStation 5 und Xbox Scarlett kann derweil nur gerätselt werden. Noch ist nicht viel offiziell über die neuen Konsolengenerationen von Sony und Microsoft bekannt. Die bisherigen Leaks aber helfen. Auf ihrer Grundlage hat Digital Foundry die kommenden Spielekonsolen nachgebaut. Die Frage: Wieviel schneller sind sie als die aktuellen?

Entstanden ist ein PC, der einer Next Gen-Konsole möglichst nahekommen soll. Zugrunde liegt dem Aufbau ein Asus ROG Strix B450F Gaming-Motherboard mitsamt zwei 8GB DDR4 3600MHz-Speicher. Weiter wurden alle bereits offiziell bestätigten Informationen zur Hardware zusammengetragen und an einigen Stellen um unbestätigte, aber wahrscheinliche Specs erweitert.

Zu den bestätigten zählen:

  • CPU: AMD Ryzen (acht Zen 2-Kerne mit 7nm-Strukturbreite)
  • GPU: Raedon Navi
  • Festplatte: SSD

Unbestätigte Leaks konkretisieren den Aufbau:

  • CPU: AMD Ryzen 7 3700X (auf 3,2 GHz untertaktet)
  • GPU: ASUS ROG Radeon RX 5700 und 5700 XT (11,8 bis 2 GHz)
  • Festplatte: 1TB NVMe SSD

Den Testern nach sollen die Navi-GPUs in der PlayStation 5 und der Xbox Scarlett gar nicht weit weg sein von den aktuellen. Zudem verbaute Digital Foundry eine NVME-SSD, deren Leistung sich Spiele wie "Star Citizen" bereits zunutze machen. Damit laden Texturen flüssiger und die Frametimes werden verbessert. Im Video bekommst du die Ergebnisse der Tests noch mal deutlicher veranschaulicht.

Video: PlayStation 5 und Xbox Scarlett in der Theorie

PS4 und Xbox One X gegen die neue Generation

Gegenüber den Jaguar-Prozessoren, die in den "alten" Konsolen der Hersteller Sony und Microsoft verbaut sind, wirken die Achtkerner der Ryzen-Reihe wie regelrechte Monstren. So zeigt die Test-Software Cinebench eine gut 2,24-fache Single Thread-Verbesserung gegenüber den Konsolenvorgängern an. Über vier Kerne hinweg liefert das Programm eine 3,4-fache Leistungsverbesserung.

Beim direkten Vergleich des Achtkern-Jaguars mit dem Ryzen 7 3700X (alle Kerne und Threads aktiviert) zeigt sich ein satter 4,7-facher Leistungsschub gegenüber dem Surrogant Xbox One X-Score – ganze 6,7 zeigt Cinebench im Vergleich zur PlayStation 4 an. Wie Eurogamer an dieser Stelle betont, handelt es sich dabei jedoch um einen unvollständigen Test. Die tatsächliche Leistungssteigerung könnte somit sogar noch wesentlich höher ausfallen.

Abwarten bis zur PlayStation 5

Letztlich wird sich zeigen, ob die Ergebnisse aus dem PlayStation 5- und Xbox Scarlett-Nachbau Realität werden oder nicht. Dann bleibt noch die Frage, ob die PS5 die letzte ihrer Art wird? Ist deine PS4 gebraucht, tausch sie gegen eine neue ein. Oder brauchst du eher Xbox One-Tricks? Außerdem kannst du deinen eigenen Gaming-PC auch selbst bauen.

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