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Eines dieser Android-Handys gefährdet deine Sicherheit

Bei einigen Android-Handys ist Vorsicht geboten, die Handys sind kaputt von Haus aus.
Bei einigen Android-Handys ist Vorsicht geboten, die Handys sind kaputt von Haus aus.
Foto: imago images/Christian Ohde
Vorsicht vor diesen Android-Handys. Die Geräte sind schon ab Werk mit Sicherheitslücken verseucht, gegen die du keine Chance hast.

Dein Android-Gerät könnte schon ab Werk mit vorinstallierten Sicherheitslücken daherkommen. Zumindest gibt es Experten zufolge einige Handys, die kaputt sein sollen, noch bevor du die Chance bekommst, sie richtig zu nutzen.

Handy kaputt: Diese Android-Geräte solltest du meiden

Insgesamt sollen 29 Hersteller Android-Handys ausliefern, die dich als Endkunden bereits mit 146 vorinstallierten Fehlern erreichen. Herausgefunden hat dies das Sicherheitsunternehmen Kryptowire, das einen automatisierten Prozess entwickelt hat, der Sicherheitslücken und deren Ausnutzung auf mobilen Geräten erkennen kann. Ist ein Handy kaputt und mit Fehlern versetzt, kann das Programm dies herausfinden.

Es wird jedoch noch schlimmer. Denn nicht nur die reine Anzahl der Sicherheitslücken, mit denen die betroffenen Android-Handys aus dem Werk kommen, erschreckt. Auch die Tatsache, dass Nutzer nicht einmal eine Malware-versetzte App herunterladen müssen, um ihre Sicherheit in Gefahr zu bringen, ist äußerst bedenklich. Immerhin befindet sich die schadhafte Software bereits an Board der Geräte.

Die besten Tipps für Android-Nutzer
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Zu den Herstellern, deren Android-Handys kaputt aus dem Werk kommen, gehören die Folgenden:

  • Asus
  • Samsung
  • Sony
  • Xiaomi

Ist dein Handy kaputt, kannst du nicht viel tun

Wie Kryptowire Forbes zufolge außerdem herausgefunden hat, sind die vorinstallierten Schwachstellen der Android-Handys sehr schwer zu entfernen. Die Experten untersuchten dazu diverse Geräte, beginnend bei Einsteiger-Smartphones bis hin zu Premiumgeräten unter Android-Handys und enthüllten unter anderem die Folgenden Handys als kaputt durch vorinstallierte Sicherheitslücken:

  • Asus ZenFone
  • Samsung Galaxy A3
  • Samsung Galaxy A5
  • Samsung Galaxy A7
  • Samsung Galaxy A8+
  • Samsung Galaxy J3
  • Samsung Galaxy J4
  • Samsung Galaxy J5
  • Samsung Galaxy J6
  • Samsung Galaxy J7
  • Samsung Galaxy S7
  • Samsung Galaxy S7 Edge
  • Sony Xperia Touch
  • Xiaomi Redmi 5
  • Redmi 6 Pro
  • Mi Note 6

(Anmerkung: Nicht alle der genannten Smartphones, wie beispielsweise die Geräte von Xiaomi, sind gegenwärtig offiziell in Deutschland erhältlich. Das liegt daran, dass die Sicherheitsexperten von Kryptowire jene Handys untersucht haben, die von US-amerikanischen Mobilfunkanbietern vertrieben werden.)

Zu den gelisteten Geräten kommen Android-Handys zahlreicher kleinerer und unbekannterer Hersteller. Die meisten Schwachstellen, die Kryptowire auf besagten Geräten gefunden hat, betreffen Veränderungen der Systemeigenschaften (28,1 Prozent), App-Installation (20,5 Prozent), Veränderungen der WLAN-Einstellungen (17,8 Prozent), Audio-Aufzeichnung (5,5 Prozent) und das Laden dynamischer Codes (4,1 Prozent). Weil sich diese Sicherheitslücken tief in den Android-Geräte verbergen und die Handys so kaputt machen, habe der Nutzer selbst keine Chance, erklärten die Experten.

Die Empfehlungen sind dementsprechend rar. So sollten User idealerweise nur Apps auf ihrem Android-Handy haben, die sie auch selbst heruntergeladenen und installiert haben. Es wäre daher ein gute Idee, alle Anwendungen zu löschen, die nicht genutzt würden. Ansonsten seien Nutzer darauf angewiesen, dem Hersteller zu vertrauen.

Diese Handy-Apps solltest du immer löschen

Abgesehen von den Handys, die kaputt sind dank vorinstallierter Schwachstellen, gibt es einige Spionage-Apps, die dir schaden, aber genauso harmlose andere Anwendungen, wie Kamera-Apps, die dich heimlich tracken.

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