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Tastenhandys vor dem Aus: 3 Argumente sprechen dafür

Handys im Alltag: Darauf solltest du achten

Handys im Alltag: Darauf solltest du achten

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Aller Voraussicht stehen Tastenhandys vor dem Ende. Allein diese drei Gründe sind klare Hinweise auf das Ende eines Zeitalters.

Unterschwellig hat es sich schon seit langem angekündigt: das Ende der Tastenhandys. Schließlich kommen viele neue Smartphones und andere Geräte heute schon ohne die klassischen Knöpfe aus. Sprachsteuerung und Wearables tun ihr Übriges dafür, dass die Ära der Handys mit Tasten bereits eingeläutet ist. Wir nehmen den Trend für dich in drei Argumenten auseinander.

Tastenhandys am Ende: Da deutet sich was an

Viele Handynutzer waren enttäuscht, als Apple die Kopfhörerbuchse am iPhone kappte. Aber so kann es gehen. Technik, die heute noch in ist, kann morgen wieder out und vergessen sein. Mittlerweile haben sich etwa Bluetooth-Kopfhörer etabliert und wohl kaum jemand trauert den Kabeln nach. Ähnlich wird es vermutlich auch den Tastenhandys ergehen.

Auf der Elektronikmesse CES 2020 war das deutlich spürbar, wie auch Wired berichtet. Zwei Unternehmen haben dort Anfang Januar ihre neuesten Smartphone-Prototypen gezeigt – Handys mit Tasten waren das nicht. Und der chinesische Hersteller Meizu machte bereits ein Jahr zuvor auf sich aufmerksam. Sein Meizu Zero war zwar nur ein Marketing-Gag, allerdings einer, der bald Realität werden könnte.

YouTube-Video: Meizu zero, das erste Handy ohne Löcher

Tastenhandys vor dem Aus: Diese 3 Gründe kündigen es an

Während USB-Anschlüsse, Kopfhörerbuchsen und konventionelle Lautsprecher schon ersetzt werden, sieht auch für Tastenhandys die Zukunft düster aus. Mit Blick auf die vergangenen Jahre und den 2020 kommenden Trends sprechen allein diese drei Argumente dafür, dass das Zeitalter der Handys mit Tasten schlicht und einfach vorbei ist.

#1 Drückbare Ränder sind praktischer als Tasten

Mit Alternativen zu physischen Tasten wird bereits experimentiert, und nicht nur beim Konzept-Smartphone Meizu Zero. 2018 etwa kam das HTC U12 Plus ohne Tasten, dafür mit druckempfindlichen Rändern auf den Markt. Das hat Google inzwischen auch in der Pixel-Reihe implementiert: Wer seitlich drückt, kann den Google Assistant aufrufen. Derweil hat auch Asus beim Gaming-Handy ROG 2 die Technik für sich entdeckt. Drücken geht schließlich schneller als Tippen.

#2 Die Technologie ist fast soweit

Und die Drucksensor-Technik wird immer besser. Noch in diesem Jahr sollen zehn bis zwölf weitere Geräte damit auf den Markt kommen. Trotzdem werden USB-Anschlüsse in Form von physischen Knöpfen immer noch zum Laden gebraucht. Eine Ersatztechnologie zieht aber nach: Wireless Charging. So kann man zum Beispiel bereits kabellos laden mit diesen Ladematten oder Ähnlichem. Die Soundausgabe wiederum kann über den Bildschirm erfolgen, per eSIM ist der Kartenslot überflüssig. Vieles steht also schon bereit, um das Ende der Tastenhandys einzuläuten.

#3 Flexibler durch glatte Oberflächen

Wer dann auch noch die Funktionsweise von Sprachsteuerung, Hologramm-Screens und Wearables in Betracht zieht, wird schnell zu dem Schluss kommen, Handys mit Tasten seien am Ende. Die Vorteile sind schließlich klar: Glatte Oberflächen ohne Unterbrechungen bieten Herstellern und Nutzern mehr Flexibilität. Und möglicherweise reicht es dann schon, vorgegaukelt zu bekommen, man hätte eine physische Taste gedrückt.

Tastenhandys am Ende:

Ob mit dem Ende der Tastenhandys auch die USB-Anschlüsse in Smartphones und anderen Geräten verschwinden werden, bleibt abzuwarten. Theoretisch können sie aber jetzt schon ersetzt werden, wie so viele andere physische Knöpfe, die Handys mit Tasten derzeit noch ausmachen. Wir dürfen uns schon auf das Ende ihrer Ära einstellen, denn drei bedeutende Argumente sprechen dafür.

Bis dahin kannst du dein Gerät aber noch nutzen, denn ein Tastenhandy eignet sich gut als Zweithandy nur zum Telefonieren. Oder du machst gleich richtig Kohle und verkaufst dein altes Handy.