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iPad Pro & MacBook Air: Apple überrascht mit Neuankündigung ganz ohne Keynote

Das neue iPad Pro macht Spaß.
Das neue iPad Pro macht Spaß.
Foto: Apple
War das gutes Timing? Apple hat in Pressemitteilungen zwei seiner neuen Flaggschiffe präsentiert. Darauf darfst du dich beim neuen iPad Pro und MacBook Air freuen.

Während die Welt den Ausnahmezustand probt und auf Autopilot stellt, lässt sich Apple nicht beirren und präsentiert, jeglicher medialen Konkurrenz zum Trotz, zwei neue Flaggschiff-Produkte. So dürfen sich Fans nun auf ein neues MacBook Air, wie auf eine neues iPad Pro freuen. Dieses bekommt sogar einen Umgebungsscanner.

Ein neues iPad Pro und Macbook Air unter dem Radar?

War man zum Start neuer Apple-Geräte in der Vergangenheit stets eine pompöse Inszenierung auf großer Bühne gewohnt, wird der Hersteller durch die aktuelle Situation zu einer anderen Strategie gezungen. Anstatt Presse und Branchenvertreter nach Kalifornien zu laden, muss sich Apple 2020 mit zwei ausführlichen Pressemitteilungen begnügen, in denen das neue iPad Pro und MacBook Air vorgestellt werden.

iPad Pro – Jetzt sogar mit Umgebungsscanner

Das iPad Pro kann seit dem 18. März auf Apples Website bestellt, bzw. in den wenig verbliebenen Apple Stores erworben, werden. Die wohl spannendste Neuerung ist der neuartige Lidar-Scanner. In einem Radius von fünf Metern scannt dieser die Umgebung des iPad Pros.

In Verbindung mit dem neuen A12Z Bionic-Prozessor werden diese Daten anschließend dazu verwendet, um Fotos unter anderem eine verbesserte Tiefendarstellung zu verpassen. Zudem soll der Scanner zu einem völlig neuen Augumented Reality-Erlebnis führen. Dieses wird verstärkt durch ein 12-Megapixel-Kamerasystem mit zwei Kameras, welches im neuen iPad Pro verbaut ist.

Schneller, flüssiger, länger

Nun noch ein paar Worte zu dem bereits erwähnten Prozessor. Der erfahrene Technik-Kenner ahnt es bereits: Er ist natürlich wieder viel schneller als alle seine Vorgänger. Daneben soll der A12Z Bionic-Prozessor allerdings auch bis zu zehn Stunden durchhalten können. Mit dessen acht Kernen verspricht Apple eine merkbar schnellere und flüssigere Performance auf dem "edge-to-edge" Retina-Display.

Gute Nachrichten für alle Hobby-Regisseure: Das iPad Pro kommt mit fünf Mikrophonen und vier Lautsprechern, die sich sogar an der Ausrichtung des iPads orientieren. Wer das Tablet vorrangig für das Studium oder im Büro nutzt, kann sich endlich über eine Trackpad-Unterstützung des neuen iPad Pro (aber auch älterer Modelle mit iOS 13.3) freuen.

Das neue iPad Pro in den Farben Silber oder Space Grau erhältlich und kommt einmal mit einem 11-Zoll-Bildschirm, oder einem 12,9-Zoll-Bildschirm. Zudem kann man zwischen einer einfachen WLAN- und einer WLAN plus LTE-Ausstattung wählen. Die preiswerteste Version beginnt bei 879 Euro für das 11-Zoll-Modell mit 128 Gigabyte und WLAN. Am meisten muss für ein 12,9-Zoll-Modell mit LTE und einem Terabyte Speicher bezahlt werden. Dieses kostet aktuell 1.819 Euro.

Das steckt in dem neuen MacBook Air

Auch dem MacBook Air wurde ein frisches Make-Over verpasst. Erstmals ausgestattet mit einem QuadCore-Prozessor, soll das neue MacBook doppelt so schnell sein wie der Vorgänger und eine 80 Prozent schnellere Grafik-Performance besitzen. Diese ist auf einem 13-Zoll-Retina-Bildschirm zu bestaunen.

Das Gehäuse besteht ausschließlich aus recycletem Alluminium und kommt in Gold, Silber und Space Grau. Mit 256 Gigabyte wird der verfügbare Speicherplatz im Vergleich zum Vorgänger verdoppelt und kann mit einer zwei Terabyte großen SSD-Karte sogar noch erweitert werden. Am meisten werden sich Fans aber über die neue Tastatur freuen, bei der Apple auf bisherige Kritik einging. Das MacBook Air kostet aktuell 1.199 Euro.

iPad Pro und MacBook Air machen schon was her

Alles in allem sehen die Neuerungen auf den ersten Blick ziemlich solide aus. Der Lidar-Scanner im iPad Pro ist eine spannende neue Änderung, die viel Potenzial birgt. Und dass das MacBook Air an den neuesten Stand der Technik angepasst wird, war auch schon länger hinfällig.

Enthüllte dieser Apple-Leak die Kamera des neuen iPhones? Das wäre nicht schön, zumal Apples iPhone 12 aufgrund der Corona-Krise ohnehin kein rosiger Start bevor steht.

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