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Huawei-Handys, wie du sie kennst, könnte es schon bald nicht mehr geben

Huawei-Handys könnten sich in der Zukunft grundlegend verändern. Noch in diesem Monat soll das Mate 40 vorgestellt werden.
Huawei-Handys könnten sich in der Zukunft grundlegend verändern. Noch in diesem Monat soll das Mate 40 vorgestellt werden.
Foto: Huawei
Huawei hat angekündigt, dass das neue Mate 40 am 22. Oktober vorgestellt werden soll. In Zukunft könnten sich Huawei-Handys drastisch verändern.

Huawei-Handys sind auf der ganzen Welt für ihr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bekannt und geschätzt. In diesem Monat soll das neue Mate 40 vorgestellt werden. Doch diese eigentlich erfreuliche Ankündigung wird von einer viel schlechteren Nachricht überschattet.

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Auf Twitter kündigte die Firma vor Kurzem an, dass das neue Huawei Mate 40 am 22. Oktober 2020 vorgestellt werden soll. Es wird erwartet, dass auch für den neuen Ableger eine normale- und eine Pro-Edition verfügbar sein wird. Dabei könnte das neueste Smartphone der Mate-Reihe das letzte seiner Art sein. Die Firma denkt über einschneidende Veränderungen nach, die das Ende für Huawei-Handys, wie du sie kennst, bedeuten könnte.

Wie The Verge berichtete, sprach Huawei-CEO Richard Yu in einem Meeting im August 2020 davon, dass die Huawei-Handys in diesem Jahr die letzten Versionen sein könnten, in denen die bekannten "Kirin"-Hochleistungschips verbaut wurden. Der Kirin-Chip ist ein wichtiger Teil des Huawei-Erfolgskonzeptes und bisher steht noch nicht fest, welches Ersatzprodukt verwendet werden soll.

Darum darf der Chip nicht mehr verwendet werden

Immer wieder wurde der chinesische Tech-Konzern von den Vereinigten Staaten verdächtigt, Hintertüren in die Netzwerk-Infrastruktur einzubauen, um heimlich Daten für die chinesische Regierung sammeln zu können. Im letzten Jahr wurde Huawei von den USA auf eine schwarze Liste gesetzt, sodass amerikanische Firmen nur noch mit Zustimmung der Regierung Geschäfte mit dem Technikriesen machen konnten. Das führte unter anderem zum Erliegen mit Google, weswegen Google-Apps auf Huawei-Geräten nicht mehr zur Verfügung stehen.

Eine Exportregel der USA verbietet Herstellern von Halbleitern für amerikanische Technologie, ihre Produkte an Huawei zu verschicken, es sei denn mit einer entsprechenden Handelslizenz. Die Situation ist sehr angespannt und bedeutet für die Firma auch finanzielle Einbußen. Um solche Situationen in Zukunft zu vermeiden, könnte Huawei bei zukünftigen Produkten schweren Herzens auf den Superchip Kirin verzichten.

Auch wenn Huawei-Handys wegen ihres guten Preis-Leistungs-Verhältnisses sehr beliebt sind, fehlt ihnen wegen des Streits mit den USA elementare Software, was im Kampf mit Samsung zum Nachteil wird. Auf dem Markt für Android-Handys macht außerdem ein anderes Smartphone aus China mit beeindruckender Leistung von sich reden.

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