Science 

Dota 2: Elon Musks KI gewinnt gegen E-Sport-Spieler

Links Danylo „Dendi” Ishutin, rechts die triumphierende OpenAI KI.
Links Danylo „Dendi” Ishutin, rechts die triumphierende OpenAI KI.
Foto: The International
Einer der besten E-Sportler der Welt, musste sich im Computerspiel Dota 2 der Künstlichen Intelligenz von OpenAI geschlagen geben.

Derzeit findet das E-Sports-Turnier The International statt. Dabei dreht sich alles um das Spiel Dota 2. Es ist das größte Dota-2-Turnier des Jahres, das von Valve, dem Entwickler des Spiels, veranstaltet wird. Es werden Preisgelder in Höhe von 24 Millionen US-Dollar vergeben.

Bei einem Nebenevent des Turniers trat Danylo „Dendi” Ishutin gegen eine künstliche Intelligenz in einem 1 vs 1 an. Üblicherweise wird das Computerspiel 5 vs 5 gespielt. Dendi ist ein langjähriger Publikumsliebling in der Dota-2-Szene und gilt als einer der besten Spieler.

Nachdem ihn die KI zwei Mal hintereinander besiegt hat, sagte Dendi weitere Spiele gegen die KI ab. „Sie fühlt sie ein bisschen wie ein Mensch an, aber auch ein bißchen wie etwas anderes“ kommentierte er seine Niederlage.

The International 2017 - Main Event Day 5
OpenAI

OpenAI

Hinter der KI steckt OpenAI. Elon Musk ist Initiator dieser NGO und finanziert sie auch. Das Ziel ist KI zu erforschen und sicherzustellen, dass sie der Gesellschaft hilft und nicht schadet. Musks Skepsis gegenüber KI hat ua. schon für Sticheleien gegen Facebook-CEO Mark Zuckerberg gesorgt.

Wie die KI der Gesellschaft helfen soll, indem sie Spitzen-E-Sportler deklassiert, verriet Musk nicht. Dafür konnte er sich auf Twitter einen Seitenhieb gegen KI-Mitbewerber nicht verkneifen. „E-Sports ist viel komplexer als traditionelle Brettspiele wie Schach und Go“. Damit spielt er auf IBM und Googles Go an.

Science 

Forscher haben mit manipulierter DNA Computer gehackt

Der Angriff auf den DNA-Strang ist relativ komplex.
Der Angriff auf den DNA-Strang ist relativ komplex.
Foto: Tiziana Fabi / APA/AFP

Wissenschaftler aus den USA haben bewiesen, dass auch DNA nicht vor Schadsoftware geschützt ist. Mit ihr konnten sie immerhin einen Computer übernehmen.

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