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IBM und MIT starten Kooperation

IBM's "Superhirn" Watson.
IBM's "Superhirn" Watson.
Foto: AP/Uncredited
Der Computerhertseller IBM und die Technik-Universität in Massachusetts haben ein gemeinsames Forschunsgprogramm zum Thema Künstliche Intelligenz beschlossen.

Im Bereich der Künstlichen Intelligenz sind sowohl das IT-Unternehmen IBM als auch das Massachusetts Institute of Technology federführend. Wie Engadget berichtet, haben sich der Technologieriese und das weltbekannte Forschungsinstitut jetzt zusammengetan und eine Zehnjahrespartnerschaft beschlossen.

Anpassungsfähigere KI

Diese langjährige Kooperation soll der Universität rund 250 Millionen US-Dollar einbringen, außerdem wird es einen eigenen Standort für IBMs künstliche Intelligenz Watson an der Universität geben. Mehr als hundert Mitarbeiter beider Einrichtungen werden sich vier Hauptforschungsfeldern widmen. Dazu gehören unter anderem Deep Learning-Algorithmen. Diese sollen KIs anpassungsfähiger machen und ihnen erlauben zu erklären, wie sie auf bestimmte Antworten und Lösungen gekommen sind. Das zweite große Thema ist die Verbindung von Lernfähigkeit und Quantencomputern. Künstliche Intelligenz soll bei der Entwicklung der neuartigen Computer helfen und diese dann wiederum der KI.

Die beiden anderen Forschungsfelder sind kommerzieller ausgerichtet. Die Forscher und die Künstliche Intelligenz Watson werden sich dem Gesundheits- und Wirtschaftssegment widmen und den Einfluss und die Möglichkeiten von KI untersuchen.

"Superhirn" Watson

Watson ist ein Computerprogramm von IBM aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz. Es ist nach Thomas J. Watson, einem der ersten Präsidenten von IBM, benannt. Das Programm kam im Jahr 2011 zu Weltruhm, als es in der amerikanischen Quizshow „Jeopardy!“ in einer Spezialsendung gegen zwei langjährige Gewinner der Show gewonnen hat. Einer japanischen Frau soll das Programm außerdem 2016 das Leben gerettet und ganze 34 Angestellte einer japanischen Versicherung ersetzt haben. Watson kommt mittlerweile in etlichen Anwendungsgebieten zum Einsatz. Ob beim Elektrokonzern ABB, beim Autobauer BMW, als Hilfe gegen Cyberangriffe oder weltweit zur Analyse von Wetterdaten.

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