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SpaceX schickt Drohne für US-Armee ins All

Unbemannte Falcon-Rakete, die vom Kennedy Space Center in Florida startet.
Unbemannte Falcon-Rakete, die vom Kennedy Space Center in Florida startet.
Foto: AP
Ein mysteriöser Flugkörper wurde von Elon Musks Raumfahrtunternehmen im Auftrag des Pentagons und kurz vor Ankunft von "Irma" in den Weltraum gesendet.

Erstmals hat das private Raumfahrtunternehmen SpaceX für die US-Armee eine Drohne ins All geschickt. Die Trägerrakete des Typs Falcon 9 hob mit dem unbemannten Flugkörper am Donnerstag von Cape Canaveral im Bundesstaat Florida ab, wie von der Firma veröffentlichte Live-Aufnahmen zeigten. Wenige Minuten später kehrte die sogenannte erste Stufe der Rakete wieder zu dem Weltraumbahnhof zurück.

Wegen des auf das US-Festland zurückenden Monster-Hurrikans „Irma“ hatte es Sorgen gegeben, dass der Start verschoben werden müsste. Doch der Himmel über Cape Canaveral war am Donnerstagmorgen (Ortszeit) klar. Der Wirbelsturm soll den Meteorologen zufolge erst am Wochenende auf die Südostküste der Vereinigten Staaten prallen.

SpaceX schickte bereits andere Flugkörper für die Armee in den Weltraum

Es war das zweite Mal, dass SpaceX im Auftrag des Pentagon einen Flugkörper ins All transportierte. Im Mai hatte die Firma des High-Tech-Pioniers Elon Musk bereits einen Aufklärungssatelliten der US-Streitkräfte auf die Reise geschickt. SpaceX strebt weitere Aufträge des Pentagon an.

Kaum bekannte Details über mysteriöse Drohne

Die jetzt ins All beförderte Drohne des Typs X-37B ist geheimnisumrankt. Das Pentagon gibt keine Informationen über den Einsatzzweck des Flugkörpers heraus. Auch über die technische Ausstattung der mit Solarenergie betriebenen Drohne werden nur spärliche Angaben gemacht.

Es handelt sich um die fünfte Mission der X-37B, die seit dem Jahr 2010 ins All fliegt. In der Vergangenheit wurde die Drohne von der United Launch Alliance, einem Joint Venture der US-Unternehmen Boeing und Lockheed Martin, ins All befördert.

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IBM und MIT starten Kooperation

IBM's "Superhirn" Watson.
IBM's "Superhirn" Watson.
Foto: AP/Uncredited

Der Computerhertseller IBM und die Technik-Universität in Massachusetts haben ein gemeinsames Forschunsgprogramm zum Thema Künstliche Intelligenz beschlossen.

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