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Indisches Raumfahrt-Programm bringt 31 Satelliten in die Umlaufbahn

Bereits im Juni 2017 hatte Indien 15 Nano-Satelliten aus verschiedenen Ländern ins All gebracht.
Bereits im Juni 2017 hatte Indien 15 Nano-Satelliten aus verschiedenen Ländern ins All gebracht.
Foto: AP/R. Parthibhan
Die indische Rakete PSLV bringt gegen Bezahlung auch Satelliten anderer Länder ins All. Indien erhofft sich hochauflösende Bilder der Erde.

Indien hat 31 Satelliten in die Erdumlaufbahn gebracht - die Mehrheit stammte aus anderen Ländern. Die Trägerrakete PSLV startete am Freitag vom Raumhafen auf der südostindischen Insel Sriharikota mit einem 710 Kilogramm schweren Satelliten und 30 kleineren, wie die indische Weltraumbehörde ISRO mitteilte. Davon stammten demnach drei Mikro- und 25 Nano-Satelliten aus Kanada, Finnland, Frankreich, Südkorea, Großbritannien, Österreich und den USA.

Satellit ließe sich auch für Militär nutzen

Der größere Satellit „Cartosat-2“ soll Indien hochauflösende Bilder von der Erde liefern und könnte Experten zufolge auch militärischen Zwecken dienen. Die Rakete PSLV - kurz für „Polar Satellite Launch Vehicle“ - nimmt bei vielen Starts auch fremde Satelliten gegen Bezahlung mit ins All. Im vergangenen Juni hatte sie etwa neben einem weiteren „Cartosat-2“-Satelliten mehrere Nano-Satelliten aus 15 Ländern in die Umlaufbahn gebracht.

Indien war als erstes asiatisches Land auf dem Mars

Die ISRO verfolgt ein ambitioniertes Raumfahrtprogramm. Als erstem asiatischen Land gelang es Indien im Jahr 2014, mit einem Raumfahrzeug den Mars zu erreichen. Bereits 2008 war eine indische Mission auf dem Mond gelandet.

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Hypatia-Stein könnte älter als das Sonnensystem sein

Das Material, aus dem der Hypatia-Stein besteht, kann nicht auf der Erde entstanden sein.
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Foto: G.A. Belyanin et al. / Geochimica et Cosmochimica Acta 223 (2018) 462–492

Der Hypatia-Stein, der 1996 gefunden wurde, ist erneut untersucht worden. Seine Stoff-Zusammensetzung ist extrem ungewöhnlich und deutet auf ein enormes Alter hin.

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