Die ersten beiden SpaceX-Internet-Satelliten MicroSat 2a und 2b sollen mit einer Falcon-9-Rakete abheben, und zwar am Donnerstag, dem 22. Februar. Die anvisierte Uhrzeit für den Start wurde mit 15:17 (MEZ) angegeben. Der Start kann per Live-Stream mitverfolgt werden.

Sollte der Testflug der Falcon 9 und damit auch die Beförderung der beiden Satelliten in den erdnahen Orbit gelingen, wäre das der erste Grundstein eines funktionierenden Starlink-Projektes. Damit könnten die ersten Tests für das Satelliten-Breitband-Internet durchgeführt werden. Diese waren ursprünglich für Ende 2017 anvisiert.

Was steckt hinter SpaceX‘ Starlink?

— SpaceX (@SpaceX) February 20, 2018

Was steckt hinter SpaceX‘ Starlink?

Elon Musk

kurbelt derzeit nicht nur den Wettkampf zwischen Weltraum-Raketenunternehmen an, sondern auch den um ein Satelliten-Internet im All. Die US-Aufsichtsbehörde

kurbelt derzeit nicht nur den Wettkampf zwischen Weltraum-Raketenunternehmen an, sondern auch den um ein Satelliten-Internet im All. Die US-Aufsichtsbehörde

FCC

hat am Mittwoch dem entsprechenden Antrag von

hat am Mittwoch dem entsprechenden Antrag von

Musk

zugestimmt, ein US-Breitbandnetz per

zugestimmt, ein US-Breitbandnetz per

Satellit

aufzubauen.

Satelliten-Internet könne vor allem dort nützlich sein, wo Bürger per Glasfaserkabel oder Mobilfunk nicht erreicht werden können, so der FCC-Chef

aufzubauen.

Satelliten-Internet könne vor allem dort nützlich sein, wo Bürger per Glasfaserkabel oder Mobilfunk nicht erreicht werden können, so der FCC-Chef

Ajit Pai

in seiner Begründung.

in seiner Begründung.

Pai

hat zudem gesagt, dass er den Antrag von

hat zudem gesagt, dass er den Antrag von

Musk

genau geprüft habe.

Zustimmung für ähnliche Projekte

Die

genau geprüft habe.

Zustimmung für ähnliche Projekte

Die

FCC

hat im vergangenen Jahr bereits die Zustimmung für drei ähnliche Projekte wie OneWeb, Space Norway oder Telesat erteilt. Damit ist SpaceX das vierte Unternehmen, das eine derartige Genehmigung erhalten hat. Diese gilt auch außerhalb der USA.

Satelliten im LEO-Bereich

Die „

hat im vergangenen Jahr bereits die Zustimmung für drei ähnliche Projekte wie OneWeb, Space Norway oder Telesat erteilt. Damit ist SpaceX das vierte Unternehmen, das eine derartige Genehmigung erhalten hat. Diese gilt auch außerhalb der USA.

Satelliten im LEO-Bereich

Die „

Starlink

“-Pläne von

“-Pläne von

Musk

sehen vor, dass es bis 2024 überall auf der Welt Satelliten-Breitband-Internet geben soll. Insgesamt möchte das Weltraum-Unternehmen SpaceX 4.425

sehen vor, dass es bis 2024 überall auf der Welt Satelliten-Breitband-Internet geben soll. Insgesamt möchte das Weltraum-Unternehmen SpaceX 4.425

Satelliten

in den Orbit bringen, die einen flächendeckenden, weltweiten Service möglich machen sollen. SpaceX hat gegenüber der

in den Orbit bringen, die einen flächendeckenden, weltweiten Service möglich machen sollen. SpaceX hat gegenüber der

FCC

angegeben, dass die ersten funktionsfähigen

angegeben, dass die ersten funktionsfähigen

Satelliten

bis Anfang 2019 bereit sein sollen.

Laut einem Bericht von Ars Technica soll

bis Anfang 2019 bereit sein sollen.

Laut einem Bericht von Ars Technica soll

Starlink

einige entscheidende Vorteile gegenüber anderen Firmen haben und wäre in dieser Form auch das erste Projekt seiner Art. Anders als bisheriges Satelliten-Internet sollen sie der Erde wesentlich näher und dort nicht fix stationiert sein, sondern umherkreisen. Sie bewegen sich im sogenannte Low Earth Orbit (LEO-Bereich), das heißt bis zu 2000 Kilometer von der Erde entfernt.

Vor- und Nachteile

Die Demo-Satelliten sollen sich 511 Kilometer von der Erde entfernt befinden, während

einige entscheidende Vorteile gegenüber anderen Firmen haben und wäre in dieser Form auch das erste Projekt seiner Art. Anders als bisheriges Satelliten-Internet sollen sie der Erde wesentlich näher und dort nicht fix stationiert sein, sondern umherkreisen. Sie bewegen sich im sogenannte Low Earth Orbit (LEO-Bereich), das heißt bis zu 2000 Kilometer von der Erde entfernt.

Vor- und Nachteile

Die Demo-Satelliten sollen sich 511 Kilometer von der Erde entfernt befinden, während

Satelliten

bisheriger Anbieter wie etwa HughesNet rund 35.400 Kilometer von der Erde entfernt sind. Die finalen Starlink-Satelliten sollen sich dann in einer Entfernung von 1.110 Kilometern bis 1.325 Kilometern aufhalten.

„Es gibt Vorteile, dass die

bisheriger Anbieter wie etwa HughesNet rund 35.400 Kilometer von der Erde entfernt sind. Die finalen Starlink-Satelliten sollen sich dann in einer Entfernung von 1.110 Kilometern bis 1.325 Kilometern aufhalten.

„Es gibt Vorteile, dass die

Satelliten

so nahe an der Erde sind, aber auch einige Nachteile. Ein stationärer Aufenthalt auf einem fixen Punkt ist dadurch nicht möglich“, erklärt Walter Ehrlich-Schupita vom Institute of Telecommunication an der Fakultät für Elektro- und Informationstechnik an der

so nahe an der Erde sind, aber auch einige Nachteile. Ein stationärer Aufenthalt auf einem fixen Punkt ist dadurch nicht möglich“, erklärt Walter Ehrlich-Schupita vom Institute of Telecommunication an der Fakultät für Elektro- und Informationstechnik an der

TU Wien

im Gespräch mit der futurezone. Hier müssen Antennen der Satellitenumlaufbahn entlang nachgezogen werden.

Sende- und Empfangsqualität

Ein Vorteil ist, dass die Latenzzeiten wesentlich geringer sind als in Erdumlaufbahnen, die weiter von der Erde entfernt sind. SpaceX sagt, dass es auf ein Gigabit pro Sekunde Geschwindigkeit bei einer Latenzzeit von 25 bis 35 Millisekunden kommen wird. Damit kann man von dem Angebot, das

im Gespräch mit der futurezone. Hier müssen Antennen der Satellitenumlaufbahn entlang nachgezogen werden.

Sende- und Empfangsqualität

Ein Vorteil ist, dass die Latenzzeiten wesentlich geringer sind als in Erdumlaufbahnen, die weiter von der Erde entfernt sind. SpaceX sagt, dass es auf ein Gigabit pro Sekunde Geschwindigkeit bei einer Latenzzeit von 25 bis 35 Millisekunden kommen wird. Damit kann man von dem Angebot, das

Musk

plant, tatsächlich von „Breitband“ sprechen. Die derzeitigen

plant, tatsächlich von „Breitband“ sprechen. Die derzeitigen

Satelliten

, die Internet im All zur Verfügung stellen, kommen laut

, die Internet im All zur Verfügung stellen, kommen laut

FCC

auf eine Latenzzeit von 600 Millisekunden.

Laut Ehrlich-Schupita hängt die Geschwindigkeit, die erreicht wird, ähnlich wie bei Mobilfunknetzen von der Sende- und Empfangsqualität ab und davon, wie viele Nutzer gleichzeitig auf das Satelliten-Internet zugreifen werden. „Das wird sich nicht von herkömmlichen Mobilfunknetzen unterscheiden“, so der Experte.

auf eine Latenzzeit von 600 Millisekunden.

Laut Ehrlich-Schupita hängt die Geschwindigkeit, die erreicht wird, ähnlich wie bei Mobilfunknetzen von der Sende- und Empfangsqualität ab und davon, wie viele Nutzer gleichzeitig auf das Satelliten-Internet zugreifen werden. „Das wird sich nicht von herkömmlichen Mobilfunknetzen unterscheiden“, so der Experte.

Premium-Nutzer

SpaceX selbst hält sich, was weitere Details zu

Starlink

betrifft, derzeit bedeckt und beruft sich auf das Firmengeheimnis. Anhand der Dokumente, die das Unternehmen bei der

betrifft, derzeit bedeckt und beruft sich auf das Firmengeheimnis. Anhand der Dokumente, die das Unternehmen bei der

FCC

eingereicht hat ist jedoch ersichtlich, dass der Testlauf am Samstag Bodenstationen sowohl an den SpaceX-Standorten in Redmond, Brewster und

eingereicht hat ist jedoch ersichtlich, dass der Testlauf am Samstag Bodenstationen sowohl an den SpaceX-Standorten in Redmond, Brewster und

Hawthorne

anfunken soll, als auch Bodenstationen in

anfunken soll, als auch Bodenstationen in

Texas

und bei Teslas Hauptquartier im kalifornischen

und bei Teslas Hauptquartier im kalifornischen

Fremont

. Auch die Kommunikation der

. Auch die Kommunikation der

Satelliten

mit mobilen Bodenstationen in Lieferwagen soll ausprobiert werden.

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mit mobilen Bodenstationen in Lieferwagen soll ausprobiert werden.

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Mehr Informationen rund um SpaceX:

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Laut Ehrlich-Schupita könnten die Knackpunkte des Versuchs die Sendeleistung der

Satelliten

sowie die Qualität der Datenübertragung durch eine Verschiebung der Frequenzen sein. Er kritisiert zudem, dass zur großflächigen Versorgung mit 4.425 „sehr viele

sowie die Qualität der Datenübertragung durch eine Verschiebung der Frequenzen sein. Er kritisiert zudem, dass zur großflächigen Versorgung mit 4.425 „sehr viele

Satelliten

“ notwendig seien. „Was da bereits jetzt im All herumfliegt, ist erschreckend.“ Bisher war Satelliten-Internet zudem immens teuer und wurde vor allem von „Premium-Nutzern“ wie Armeen oder Hilfsorganisationen in entlegenen Gebieten genutzt.

OneWeb, das erste Unternehmen, dem die

“ notwendig seien. „Was da bereits jetzt im All herumfliegt, ist erschreckend.“ Bisher war Satelliten-Internet zudem immens teuer und wurde vor allem von „Premium-Nutzern“ wie Armeen oder Hilfsorganisationen in entlegenen Gebieten genutzt.

OneWeb, das erste Unternehmen, dem die

FCC

eine Genehmigung für Satelliten-Internet erteilt hat, will seinen Service ab 2019 in

eine Genehmigung für Satelliten-Internet erteilt hat, will seinen Service ab 2019 in

Alaska

anbieten.

anbieten.

Boeing

arbeitet an einem ähnlichen Angebot.

Ursprünglicher Start verschoben

Ursprünglich war der Start der Falcon 9 für den 17. Februar geplant, wurde jedoch kurzfristig auf Mittwoch, den 21. Februar, verschoben. Die Verzögerung kam laut SpaceX dadurch zustande, dass man sich mit den finalen Vorbereitungen mehr Zeit genommen hätte als zuvor geplant.

arbeitet an einem ähnlichen Angebot.

Ursprünglicher Start verschoben

Ursprünglich war der Start der Falcon 9 für den 17. Februar geplant, wurde jedoch kurzfristig auf Mittwoch, den 21. Februar, verschoben. Die Verzögerung kam laut SpaceX dadurch zustande, dass man sich mit den finalen Vorbereitungen mehr Zeit genommen hätte als zuvor geplant.

Noch kurzfristiger wurde dieser Start wegen starken Windes um weitere 24 Stunden auf Donnerstag, den 22. Februar, verlegt.

— SpaceX (@SpaceX) February 17, 2018

Noch kurzfristiger wurde dieser Start wegen starken Windes um weitere 24 Stunden auf Donnerstag, den 22. Februar, verlegt.

Dieser Artikel erschien zuerst auf futurezone.at.

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