Science 

Stephen Hawkings letzte Veröffentlichung soll Paralleluniversen beweisen

Ein Nobelpreis für seine letzte große Arbeit wird Hawking wohl verwehrt bleiben.
Ein Nobelpreis für seine letzte große Arbeit wird Hawking wohl verwehrt bleiben.
Foto: imago
Zehn Tage vor seinem Tod hat Stephen Hawking noch ein Paper veröffentlicht, das die Grundlage für den mathematischen Beweis von Paralleluniversen bilden soll. Einen Nobelpreis wird er dafür nicht mehr bekommen können.

Nur zehn Tage vor seinem Tod wurde das letzte Paper von Stephen Hawking eingereicht, bei dem er als Co-Autor agiert hat.

Mathematische Grundlage für den Beweis eines Multiversums

Durch das Paper soll die Untersuchung der Theorie des sogenannten Multiversums begünstigt werden, indem es mathematische Berechnungen dazu ermöglicht. Die Theorie des Multiversums geht davon aus, dass es viele weitere Universen wie unser eigenes gibt.

Das Paper mit dem Titel "A Smooth Exit from Eternal Inflation" (etwa: "Ein sanfter Ausstieg aus der ewigen Ausdehnung") wurde zuletzt am vierten März begutachtet, also zehn Tage vor Hawkings Tod.

Journal, in dem das Paper erscheint, noch nicht genannt

Laut der Sunday Times soll das Paper in einem bekannten wissenschaftlichen Journal veröffentlicht werden, sobald die Begutachtung komplett durchgeführt ist.

Das Paper zeigt angeblich, dass es durch die Untersuchung von Background Radiation (also Hintergrund Strahlung), die bis zum Anbeginn der Zeit zurückverfolgbar ist, möglich sein kann, das Multiversum gewissermaßen zu messen.

Thomas Hertog, mit dem zusammen Hawking das Paper verfasste, sagte dazu: "Das Paper soll für die Idee des Multiversums einen überprüfbaren wissenschaftlichen Rahmen schaffen." Hertog arbeitet an der Univerisät von Leuven in Belgien. Er hatte sich mit Hawking vor dessen Tod erneut getroffen, um dessen Einverständnis bezüglich des Papers zu bekommen.

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Nobelpreis für Hawking nicht mehr möglich

Sollte auf Grundlage dieses Papers tatsächlich ein Beweis für die Existenz von anderen Universen erbracht werden, wären Hawking und Hertog an sich sicherlich Kandidaten für einen Nobelpreis.

Da der Nobelpreis jedoch in keiner Kategorie posthum verliehen wird, kann Hawking leider nicht mehr nominiert werden.

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