Über 40 Jahre nach der letzten bemannten Mond-Mission rückt der Himmelskörper wieder verstärkt in das Interesse von Nationen, Unternehmen und Privatpersonen. Die Rede ist unter anderem von einem ständig besetzen „Außenposten“ der Menschheit auf dem Mond. Entsprechende Pläne gibt es etwa von der Europäischen Raumfahrtagentur ESA. Andere Länder, wie etwa Japan, berichteten von Plänen, einen Rover auf den Mond zu schicken.

H

ohe Relevanz der Landeplätze

ohe Relevanz der Landeplätze

Dass es demnächst wieder zu mehr Aktivität auf dem Himmelskörper kommen könnte, sehen die USA als mögliche Gefahr für die Landeplätze der Apollo-Missionen. Am Donnerstag hat das Weiße Haus einen Bericht veröffentlicht, wie diese Stellen geschützt werden können. Darin heißt es, die Landeplätze seien „von hoher historischer und wissenschaftlicher Relevanz“.

Die Landeplätze seien nach wie vor wichtige Plätze für die All-Forschung. Derzeit gebe es wenig vergleichbare Untersuchungen, bei denen von Menschen gemachte Objekte den Bedingungen am Mond längere Zeit ausgesetzt waren. Jene müssen neben extremen Temperaturen auch Mondstaub, Mikrometeoriden und Strahlung widerstehen.

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bsprache mit der US-Regierung

bsprache mit der US-Regierung

Im Zuge der Apollo-Missionen zwischen 1969 und 1972 ließen US-Astronauten zahlreiche Dinge am Mond zurück. Neben Experimenten war der Grund dafür auch, das Gewicht für die Rückreise zu reduzieren. Zu den Dingen, die erhalten werden sollen, zählen etwa die Start- und Lande-Vorrichtungen, Fußabdrücke und eine Silikon-Platte, die Statements von 74 damaligen Staatsoberhäuptern enthält.

Die USA fordern auch alle Nationen auf, die Aktivitäten planen, welche die Gegenstände gefährden könnten, es vorab bei der US-Regierung anzukündigen. Außerdem wir darauf hingewiesen, dass andere Nationen für etwaige Beschädigungen verantwortlich gemacht werden können.

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