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Vorsicht vor dem blauen Licht: Dein Handy lässt dich erblinden

Heiße Debatte um Handystrahlung

Krebs und Unfruchtbarkeit sind nur einige Krankheiten, die von Handystrahlen ausgelöst werden sollen. Ob 5G uns zukünftig schaden wird, ist die jüngste Frage zum Thema.
Mi, 07.11.2018, 13.24 Uhr

Heiße Debatte um Handystrahlung

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Das blaue Licht eines Smartphones stört deinen Schlaf, das ist bekannt. Wissenschaftler fanden aber auch heraus, dass die Strahlen irreparable Schäden an der Netzhaut verursachen können.

Wer ständig im Dunkeln auf Bildschirme starrt, besitzt ein höheres Risiko, sein Augenlicht zu verlieren. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der University of Toledo. Die Wissenschaftler untersuchten die Auswirkungen des von Displays ausgesendeten blautönigen Lichts auf das menschliche Auge. Blaues Licht besitze eine kürzere Wellenlänge und sei stärker als andere Lichtfarben. Treffe es aufs Auge, könne es kaum oder nur schlecht gefiltert werden und sorge dabei für irreparable Schäden.

Zellen sterben ab

Als häufigste altersbedingte Ursache für partielle bzw. komplette Blindheit gilt die sogenannte Makuladegeneration - eine Gruppen von Netzhauterkrankungen des Auges. Dabei sterben lichtempfindliche Zellen im mittigen Bereich des Auges ab, der normalerweise für die Sehschärfe verantwortlich ist. Je mehr Zellen absterben, desto unschärfer sieht die betroffene Person. In vielen Fällen führt die Erkrankung zu Sehbehinderung und Blindheit.

Blaues Licht kann diesen Effekt entscheidend beschleunigen, indem es indirekt zum Absterben der besagten Zellen beiträgt. Denn wie die Wissenschaftler nachweisen konnten, werde durch das Auftreffen des blauen Lichts auf die Netzhaut eine Kettenreaktion ausgelöst, die durch das Ausschütten schädlicher Moleküle zum Absterben der Rezeptorzellen führe.

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Nachtmodus hilft

Die Wissenschaftler raten, dass man auf die Nutzung von Tablets und Smartphones in der Dunkelheit verzichten und sich spezielle Sonnenbrillen zulegen solle, die sowohl das UV-Licht als auch die blauen Lichtanteile filtern können. Die meisten Elektronik-Hersteller bieten zudem einen Modus an, bei dem das Display abends bzw. in der Dunkelheit mit höherem Gelbanteil angezeigt wird.

Abgesehen vom Verzicht auf das Smartphone, soll aber auch ein bestimmtes Molekül des Vitamins E, Alpha Tocopherol, den Zellentod verhindern. Forscher untersuchen dies gerade und hoffen, eine Kur in Form von Augentropfen entwickeln zu können. Im Fokus steht dabei vor allem, das Augenlicht von Kindern zu schützen, die in der jetzigen Hightech-Welt aufwachsen.

Dieser Artikel erschien zuerst auf futurezone.at.

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