Science 

Kalifornien will Satelliten zur Klimaüberwachung ins All schießen

Bald schon könnten Klimasünder via Satellit aufgespürt werden.
Bald schon könnten Klimasünder via Satellit aufgespürt werden.
Foto: AP / ap
Klimaschützer aus aller Welt traten erneut zusammen, um sich über neue Maßnahmen und Initiativen auszutauschen. Auch im All soll für den Klimaschutz gekämpft werden.

Kalifornien will einen Satelliten entwickeln und in die Umlaufbahn bringen, der weltweit den Ausstoß klimaschädlicher Emissionen überwachen soll. Dies gab der kalifornische Gouverneur Jerry Brown am Freitag zum Abschluss des dreitägigen „Global Climate Action“-Gipfels in San Francisco bekannt.

Diverse Maßnahmen zum Klimaschutz

„Bei anhaltenden Angriffen auf die Wissenschaft und einer wachsenden Klimabedrohung starten wir unseren eigenen verdammten Satelliten“, sagte der Demokrat. Mit neuester Technologie sollten Klimaverschmutzer weltweit aufgespürt werden.

Auf Einladung von Brown hatten sich mehr als 4.000 Vertreter von Städten, Regionen und Unternehmen in San Francisco gemeinsam über Initiativen und Aktionen für den Klimaschutz ausgetauscht. Etwa gab die globale Anti-Kohle-Allianz die Aufnahme von zehn neuen Mitgliedern bekannt. Damit haben sich nun 74 Mitglieder, darunter Länder wie Frankreich und Kanada verpflichtet, aus der Kohleverstromung auszusteigen.

Klimaschützer hoffen auf Signalwirkung

Ehrgeizige Klimaschutz-Verpflichtungen stellte auch Baden-Württemberg am Freitag in Aussicht. Die Landesverwaltung des Südwestens werde bis 2040 und das ganze Bundesland bis 2050 klimaneutral werden, kündigte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) in San Francisco an.

Das Treffen dient nicht unmittelbar der Vorbereitung der nächsten Weltklimakonferenz im Dezember in Polen. Klimaschützer hoffen aber auf eine starke Signalwirkung für den Gipfel in Kattowitz.

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