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Hurra, "Hubble" ist wieder da

Das Weltraumteleskop "Hubble" versorgt uns mit Bildern aus dem All.
Das Weltraumteleskop "Hubble" versorgt uns mit Bildern aus dem All.
Foto: dpa
Die NASA konnten die technischen Schwierigkeiten bei ihrem Weltraumteleskop "Hubble" beheben. Jetzt kann das Teleskop wieder atemberaubende Bilder aus dem All schicken.

Das Weltraumteleskop „Hubble“ ist wieder voll einsatzfähig. Wochenlang befand sich das Gemeinschaftsgerät der amerikanischen und europäischen Weltraumbehörden im „Safe Mode“. Jetzt wurden die technischen Probleme behoben und das Teleskop kann wieder die Galaxien beobachten. Das teilte die NASA in einem Tweet mit.

"Hubble" schickt wieder Bilder aus dem All

„Hubble“ wurde Anfang Oktober aufgrund eines technischen Problems in den Sicherheitsmodus versetzt. Das Teleskop musste gedrosselt werden, da eines der drei Gyroskope ausgefallen war. Ein Gyroskop ist eine Art Kreisel, der zur Stabilisierung und Ausrichtung des Apparates benötigt wird.

Zunächst versuchte die Nasa ein Ersatz-Gyroskop in Betrieb zu nehmen. Diese Maßnahme blieb allerdings ohne Erfolg. Stattdessen schubste ein Operationsteam das Teleskop so lange hin und her und ließ gleichzeitig verschiedene Betriebsmodi durchspielen, bis sich die Blockade zwischen den verschiedenen Komponenten des Gyroskops von allein löste. Dadurch konnten die Forscher den Sicherheitsmodus abschalten und "Hubble" wieder in den normalen Betrieb überführen.

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Das Gemeinschaftsprojekt der NASA und ESA ist seit April 1990 im All unterwegs. Immer wieder lieferte „Hubble“ seitdem spektakuläre Bilder, wie zum Beispiel diese Aufnahmen des Lagunennebels. Nach den Plänen der zwei Weltraumbehörden soll „Hubble“ bis spätestens 2021 noch Bilder aus dem All liefern und danach vom „James-Webb“-Weltraumteleskop abgelöst werden.

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