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Starlink: 60 SpaceX-Satelliten erfolgreich in den Orbit gestartet

Rund 60 Stück der geplanten 11.000 Starlink-Satelliten sind vergangene Nacht in den Orbit gelangt.
Rund 60 Stück der geplanten 11.000 Starlink-Satelliten sind vergangene Nacht in den Orbit gelangt.
Foto: imago images / ZUMA Press
Elon Musk präsentierte jüngst die Internet-Satelliten seiner Firma SpaceX. Nachdem es bei vorherigen Startversuchen zu einigen Schwierigkeiten gekommen ist, ist die Rakete mit den 60 Internet-Satelliten jetzt abgehoben.

Die Starlink Internet-Satelliten von SpaceX wurden gestern Nacht in den Orbit geschickt. Nachdem ein Start, so CEO Elon Musk, eigentlich schon um den 15. Mai herum geplant war, ist die Rakete am Donnerstag um 22:30 Uhr Ortszeit in Florida abgehoben. Der Abflug war somit erst beim dritten Versuch erfolgreich. Es handelt sich dabei nicht etwa um einen oder zwei Trabanten, sondern um gleich 60 Stück, die an Bord einer Falcon-Rakete ihre Reise angetreten haben.

SpaceX: 60 Starlink-Satelliten wurden ins All geschossen

Durch ein Bild, das Musk vorherige Woche veröffentlicht hat, wird deutlich, dass die Ingenieure wirklich jeden Millimeter des Gehäuses genutzt haben.

Während Musk noch am 11.Mai erklärt hatte, dass er einen Start am Montag oder Dienstag für möglich halte, korrigierte er diese Aussage wenig später. "Weitere Details zum Starttag weisen derzeit auf Mittwoch hin", erklärte der SpaceX-CEO im selben Thread. Gleichzeitig warnte er jedoch, dass beim ersten Start "wahrscheinlich vieles schiefgehen wird". Es bedürfe sechs weiterer Starts, um überhaupt eine geringe Bandbreite abzudecken. Der Start war nun nach circa einer Woche erfolgreich.

Allerdings bringt der Erfolg bei SpaceX nur kurze Freude, denn das Ziel des privaten Raumfahrtunternehmens ist um einiges ambitionierter. Von jetzt an bis Mitte 2020 will Elon Musk mit SpaceX rund 11.000 Satelliten in den Erd-Orbit gesandt haben. Starlink soll weltweit Highspeed-Internet zugänglich machen – auch dort, wo Breitband Mangelware oder gar nicht existent ist. Um das Risiko von Weltraumschrott zu verringern, dürfen die Starlink-Satelliten übrigens niedriger fliegen.

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