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SpaceX sichert sich Jagdlizenz für Schwarze Löcher und Neutronensterne

Ausstöße wie diesen des Schwarzen Lochs im Zentrum von Centaurus A soll auch IXPE künftig einfangen. Mit dem Start beauftragte die NASA SpaceX.
Ausstöße wie diesen des Schwarzen Lochs im Zentrum von Centaurus A soll auch IXPE künftig einfangen. Mit dem Start beauftragte die NASA SpaceX.
Foto: NASA/CXC/U.Birmingham/M.Burke et al.
Die NASA hat einen neuen Auftrag an SpaceX vergeben. Dabei geht es speziell um die Erkundung von Schwarzen Löchern und Neutronensternen.

Schon wieder hat sich die Space Exploration Technologies Corp., alias SpaceX, des US-Milliardärs Elon Musk einen Auftrag der Raumfahrtbehörde NASA gesichert. Diesmal geht es darum, ein Weltraumobservatorium ins All zu schießen. Rund 50,3 Millionen Euro stehen dem Unternehmen dafür zur Verfügung. Bei dem Observatorium handelt es sich um den Imaging X-ray Polarimetry Explorer (IXPE).

NASA: SpaceX soll IXPE starten

Auf der Suche nach fernen Galaxien, Schwarzen Löchern und ähnlich gewaltigen stellaren und galaktischen Phänomenen haben ESA und NASA bereits häufiger mit privaten Raumfahrtunternehmen wie Elon Musks SpaceX zusammengearbeitet. Der Auftrag, das IXPE-Observatorium zu starten, ist daher keine Überraschung, wesentlich interessanter ist jedoch das Ziel des Explorers.

Weltraumobservatorium jagt nach Magnetaren

Denn IXPE soll polarisiertes Licht untersuchen, das von Quellen wie Neutronensternen, Pulsaren (also rotierenden Neutronensternen), Pulsarwind-Nebeln und supermassiven Schwarzen Löchern, beziehungsweise aktiven Galaxienkernen (AGN) ausgeht. Speziell geht es der US-Raumfahrtbehörde darum, neue Erkenntnisse über Magnetare zu gewinnen. Das sind Pulsare mit extrem intensiven Magnetfeldern, die etwa tausendmal stärker sind als bei herkömmlichen Neutronensternen.

Im April 2021 soll die IXPE-Mission Angaben der IT Times zufolge vom Kennedy Space Center in Florida an Bord einer Falcon 9-Rakete ihren Flug antreten. Zuletzt fiel die Space Exploration Technologies Corp. unter Elon Musk dadurch auf, dass der Flug einer Falcon Heavy als dritte SpaceX-Mission im Ozean-Crasch endete.

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