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Dein Pornokonsum hat fatale Folgen für den Planeten

Videos und Pornos online erzeugen ganz schön viel CO2. Das ist schlecht für unseren Planeten.
Videos und Pornos online erzeugen ganz schön viel CO2. Das ist schlecht für unseren Planeten.
Foto: iStock/Oleg Elkov
Viele schauen Pornos gerne online, schließlich ist das äußerst bequem. Allerdings ist das, was dabei produziert wird, schädlicher für die Erde als ganz Belgien.

Es sei jedem gegönnt, Pornos online zu streamen. Das ist schließlich einer der großen Vorteile des Internetzeitalters – wenn alles fair abläuft. Mit der kriminellen Seite des Geschäfts haben Behörden quasi schon immer zu tun gehabt. Jetzt kommt allerdings noch ein weiterer Nachteil des Pornokonsums im Netz ans Licht, der den Spaß schmälern könnte – denn das Streaming der Sex-Videos erzeugt übermäßig viel CO2.

Pornos online sind umweltschädlich: So viel CO2 produziert der Konsum

Die Übertragung und das Streaming von Pornos online erzeugt jährlich 300 Millionen Tonnen Kohlenstoffdioxid, kurz CO2. Das ist nahezu ein Prozent der gesamten globalen Emissionen. Zu diesem Ergebnis kommt ein französischer Thinktank namens The Shift Project, wie das Magazin New Scientist berichtet.

Die Höhe dieser Emissionen entspricht in etwa der, die ganze Länder pro Jahr ausstoßen, beispielsweise Bangladesh, Belgien oder Nigeria. Der Thinktank schätzte bereits Anfang des Jahres, dass digitale Technologien vier Prozent der Treibhausgasemissionen produzieren würden und dass diese Zahl bis 2025 auf acht Prozent steigen könnte.

Für die konkreten Emissionen, die allein Online-Pornos ausstoßen haben die Autoren des Berichts Daten zum Video-Internet-Traffic zu Rate gezogen, die sie von den Unternehmen Cisco und Sandvine erhalten haben. Dann rechneten sie hoch, wieviel Elektrizität genutzt wurde, um diese Videodaten zu übertragen und zu streamen. Alle möglichen Endgeräte wurden dafür hinzugezogen, von Smartphones bis zum TV.

Online-Videos: 1 Zettabyte Datenaustausch

Davon leiteten sie die Gesamtemissionen anhand der globalen Durchschnittswerte für die Kohlenstoffemissionen aus der Stromerzeugung ab. Es ergab sich die nicht sehr erfreuliche Nachricht, dass Online-Videos 2018 für 60 Prozent des gesamten globalen Datenflusses verantwortlich waren. Das bedeutet 1 Zettabyte an Datenaustausch. Und darin sind noch nicht einmal Live-Video-Streamingdienste wie Telemedizin und Cam Girls enthalten.

Der Klimawandel hat Folgen – das könnte mit uns und der Erde geschehen

Maßnahmen für den Klimawandel-Stopp

Porno-Streaming hat laut Schätzungen derzeit einen Anteil von 12,4 Prozent am gesamten, weltweiten Internet-Traffic. Wahrscheinlich, so der Thinktank, sei vor allem die Bereitstellung von immer höherer Videoqualität Schuld an den gestiegenen Emissionen. Die Autoren rufen deshalb dazu auf, Maßnahmen dagegen zu ergreifen. Videos in High Definition (HD) sollten nur noch übermittelt werden, wenn es unbenötigt nötig wäre.

Um den Klimawandel zu stoppen, müssen Treibhausgasemissionen drastisch gesenkt werden, darin sind sich viele Experten einig. Falls du Pornos online schaust, es sei dir gegönnt. Lass dich nur nicht von kriminellen Porno-Maschen abzocken. Auch Pornos und Android sind keine gute Kombination. Übrigens gibt es in Großbritannien Pornos bald erst ab 18.

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