Science 

Gruselig! KI sagt mit Röntgenbildern voraus, wie lange du lebst

Forscher schafften es eine KI zu kreieren, die mithilfe von Röntgenbilder die Lebenserwartung voraussagen kann.
Forscher schafften es eine KI zu kreieren, die mithilfe von Röntgenbilder die Lebenserwartung voraussagen kann.
Foto: imago images/imagebroker
Einem internationalen Forscherteam gelang es, die Lebenserwartung von Menschen vorherzusagen. Dafür nutzen sie Tausende Röntgenbilder und eine künstliche Intelligenz.

Forscher verwendeten einen Algorithmus, um 85.000 Röntgenbilder aus verschiedenen Krebstudien zu analysieren. Mithilfe von vorhandenen Sterbedaten errechnete die Künstliche Intelligenz (KI) danach die Sterbewahrscheinlichkeit von Menschen.

KI sagt anhand von Röntgenbildern Sterbezeitraum voraus

Die Wissenschaftler der Harvard University nutzten Röntgenbilder von Brustkörben. Diese Aufnahmen durchliefen ein neuronales Netzwerk. Gleichzeitig wurde die KI mit Informationen darüber gefüttert, welche Menschen innerhalb von zwölf Jahren gestorben sind. Mit diesen Daten lernte der Algorithmus, Sterblichkeit und die Todesart zu prophezeien.

"Das neuronale Netzwerk selbst hat die Sterbewahrscheinlichkeit berechnet. Wir haben diese Wahrscheinlichkeiten in fünf Risikoklassen eingeteilt. In der geringsten Risikoklasse lag das Sterberisiko bei vier Prozent, in der höchsten aber schon bei 53 Prozent.", sagt Thomas Mayrhofer, einer der Forscher, gegenüber MDR Wissen.

Nützlich für Präventionsmaßnahmen

Konkret erlernte die KI anhand der Röntgenbilder folglich, mit welcher Wahrscheinlichkeit jemand in den nächsten zwölf Jahren sterben wird. Die Prognose dürfte immer genauer werden, sobald die Forscher Alter, Geschlecht und andere demografische Daten ergänzen. Die Vorhersage sei außerdem wichtig, um sie für Präventionsmaßnahmen zu nutzen.

Dass bezüglich solcher Technologien noch einige ethische und rechtliche Fragen geklärt werden müssen, zeigt folgendes Beispiel: Kürzlich täuschte ein Computervirus Tumoren auf Röntgenbildern vor. Es gibt eine Technologie, mit der 60 Prozent aller Operationen wegfallen könnten. Krebszellen dürfte es eigentlich gar nicht geben. Mit selbstmörderischen Krebszellen soll eine medizinische Revolution klappen.

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