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Ab zur Mondbasis: Beachten wir diese 5 Faktoren, können wir auf dem Erdtrabant leben

Faszination Mond: Das Wichtigste 50 Jahre nach der Mondlandung
Mo, 05.08.2019, 16.56 Uhr

Faszination Mond: Das Wichtigste 50 Jahre nach der Mondlandung

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50 Jahre ist es her, dass Menschen auf dem Mond waren. Heute träumen mehr Unternehmen und Nationen denn je davon, irgendwann eine Zivilisation auf dem Erdtrabant möglich zu machen.

Die Lebensbedingungen auf dem Mond sind extrem. Doch trotzdem träumen viele davon, eine Mondbasis zu schaffen und damit das Leben auf dem Erdtrabanten zu ermöglichen. Was dazu notwendig wäre, verraten wir dir.

Der Traum einer Mondbasis: Was gilt es, zu beachten

Da der Erdtrabant eine Rotationsperiode von 28 Tagen hat, ist man dort zwei Wochen lang ununterbrochen dem Sonnenlicht ausgeliefert, die von zwei Wochen Dunkelheit abgelöst werden. Das ist noch nicht alles: Die Temperaturen am Tag können auf 130 Grad Celsius steigen und nachts auf -247 Grad Celsius absinken, da der Mond keine Atmosphäre besitzt.

#1 Ausreichend Schutz vor kosmischer Strahlung

Keine Schutzatmosphäre auf dem Mond bedeutet, dass die Bewohner des Erdtrabanten nicht vor schädlicher komischer Strahlung geschützt sind. Daher müssten Gebäude errichtet werden, die ausreichend dicke Wände haben, um das Eindringen der Strahlung zu verhindern. Zusätzlich müssten Mondbewohner Raumanzüge beim Verlassen der Behausung tragen.

#2 Eine sichere Unterkunft schaffen

Die Wände müssen nicht nur die Strahlung abhalten, sondern auch einen Druckausgleich zwischen Außen und Innen garantieren. Einschläge von Mikrometeoriten müssten sie zudem aushalten können. Um eine Mondbasis zu schaffen, müssten die Gebäude wohl auf der Erde vorgefertigt werden und dann zum Mond transportiert werden.

#3 Das Problem der geringen Schwerkraft

Die Schwerkraft auf dem Mond entspricht nur ein Sechstel der Schwerkraft auf der Erde. Wohnst du auf dem Mond, könnte das auf Dauer zu Muskel- und Knochenschwund führen. Ein tägliches Training wäre damit Pflicht, um gegen diese Folgen anzukämpfen.

#4 Frische Luft zum Atmen auf dem Mond

Eine Mondbasis muss auf jeden Fall atmungsaktive Luft zur Verfügung stellen. Sauerstoff muss bereitgestellt werden und Kohlendioxid entfernt werden. So nutzt beispielsweise die Internationale Raumstation (ISS) Elektrolyse. Damit wird Wasser in Sauerstoff und Wasserstoff zerlegt und das Kohlendioxis ins Weltraum abgeleitet.

#5 Eine Stromversorgung ist unerlässlich

Die ISS beispielsweise kann sechs Astronauten versorgen. Dazu gehört, dass die lebenserhaltende Ausrüstung funktioniert, die wissenschaftlichen Geräte mit Strom versorgt werden und das Wasser recycelt wird. Dafür geht eine Stromleistung von 75 bis 90 Kilowatt drauf. Je nachdem, wie viele in der Mondbasis unterkommen sollen, müsste der Energiebedarf ebenfalls garantiert werden.

Mit Sonnenkollektoren könnte man die Energieversorgung lösen, allerdings müssten die Phasen der Dunkelheit durch Stromspeicher überbrückt werden. Sonnenkollektoren am Nord- oder Südpol des Mondes versprechen eine konstante Energieversorgung. Kern- oder Spaltreaktoren wären auch eine Option, doch der Transport von der Erde zum Mond ist schwierig, so The Next Web.

Fazit: Leben auf dem Mond ist nicht unmöglich

Es gibt viele Faktoren, die wir beachten müssen, um eine Mondbasis zu schaffen, die unseren Lebensbedingungen entspricht. Kleiner Fun Fact: Wenn du auf dem Mond leben würdest, müsstest du dich hauptsächlich vegetarisch ernähren. Fleisch müsste von Versorgungsschiffen kommen. Es ist wiederrum möglich Pflanzen auf dem Erdtrabanten zu züchten. Der Mond liefert Rohstoffe, die wir auf der Erde nutzen konnten. Diese sieben Ressourcen stammen vom Mond. Der Erdtrabant fasziniert uns heute immer noch: Diese fünf Erkenntnisse zum Mond sind einfach nur verblüffend.

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