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Dieses Foto zeigt die unglaubliche Pracht der kosmischen Möwe

Ein neues Foto der ESO zeigt den Möwennebel in seiner vollen Pracht. (Symbolbild)
Ein neues Foto der ESO zeigt den Möwennebel in seiner vollen Pracht. (Symbolbild)
Foto: Pexels
3.700 Lichtjahre ist die kosmische Möwe von uns entfernt. Ein neues Foto der Europäischen Südsternwarte (ESO) zeigt das klarste Bild dieses Himmelsphänomens.

Der Möwennebel besteht aus glühenden Gasen und reflektiertem Sternenlicht. Den Namen der kosmischen Möwe erhielt der Nebel aufgrund der drei Gaswolken, die einem Vogel mit ausgebreiteten Flügeln ähneln. Ein neues Foto der Europäischen Südsternwarte (ESO) hält den galaktischen Vogel in seiner ganzen Pracht fest.

Der Möwennebel fällt durch seine "Flügel" auf

In einer Region aus Staub, Wasserstoff und Helium, genau zwischen den Sternenbilder Großer Hund und Einhorn, liegt der Möwennebel. Dabei handelt es sich um ein energiegeladenes Gebiet, indem neue Sterne geboren werden. Sharpless 2-296 (Sh2-296) ist der hervorstechendste Teil des Möwennebels, die beiden "Flügel". Auf dem Foto der ESO sind die "Flügel" gut zu erkennen. Sie sind etwa 100 Lichtjahre lang und bestehen aus einem leuchtenden Material und dunklen Staubbahnen. Diese ziehen sich durch helle Sterne hindurch.

Der Möwennebel als 3D-Animation

Das Phänomen eines Emissionsnebels

Die Sh2-296 sind ein Emissionsnebel. Dabei handelt es sich um einen Gasnebel. Dieser wird durch dir Strahlung junger Sterne ionisiert und beginnt zu leuchten. Die Sterne bestimmen auch die Form des Nebels. Das Besondere am Möwennebel ist der "Kopf", die Gaswolke Sh2-292. In der kompakteren Gaswolke befindet sich der Stern HD 53367, der eine Größe von 20 Sonnenmassen hat. Der "Kopf" des kosmischen Vogels ist sowohl Emissionsnebel als auch ein Reflexionsnebel. Auch Sterne außerhalb des Nebels reflektieren ihr Licht.

Die dunklen Streifen zwischen den einzelnen Elementen des Möwennebels sind Staubbahnen. Dabei handelt es sich um dichteres Materia, sodass ein Teil des leuchtenden Gases überdeckt wird.

Neben dem kosmischen Nebel halten Weltraumteleskope immer wieder beeindruckende Momente im All fest. Hubble konnte eine Galaxie neulich aus einre ungewöhnlichen Perspektive fotografieren. Eine Fotografin hat die Internationale Raumstation ISS vor der Sonne abgelichtet.

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