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Diese Antwort überrascht selbst Forscher: Das ist der Ursprung des Lebens

Auf die Frage nach dem Ursprung des Lebens konnten Forscher nun eine Antwort finden.
Auf die Frage nach dem Ursprung des Lebens konnten Forscher nun eine Antwort finden.
Foto: iStock/Nastco
So einfach kann sich plötzlich ein altes Rätsel lösen: Die Frage nach den ersten Zellen, die zu Leben auf der Erde geführt haben, konnte geklärt werden.

Woher kommt das erste Leben und wie entstanden die ersten Zellen? Fragen, mit denen sich Wissenschaftler schon seit Urzeiten auseinandersetzen. Nun soll es eine Lösung auf diese Fragen zum Ursprung des Lebens geben.

Der Ursprung des Lebens: Ist die Frage nun geklärt?

Wie sich kürzlich herausgestellt hat, könnte der Ursprung des Lebens die Folge einer chemischen Gesetzmäßigkeit sein. Das klingt erst einmal sehr abstrakt. Die Verbindung dreier wichtiger Moleküle löst das große Rätsel womöglich. Ein Forscherteam der University of Washington konnte feststellen, dass ein chemischer Gegensatz zwischen Membranen, der Abgrenzung von Zellen, und den Trägern der Erbinformation, der DNA, mit einer dritten Stoffklasse überbrücken lässt. Bei diesem Stoff handelt es sich um die Aminosäuren, sie sind Bausteine der Proteine.

Zwei Komponenten spielen eine wichtige Rolle

Die ersten Zellvorläufer, die den Ursprung des Lebens verkörpern, sollen nach Meinung vieler Experten zwei Komponenten gemeinsam haben:

  1. eine Grenze (Membran) zwischen innen und außen, die aus Fettsäuren oder ähnlichen Molekülen bestand
  2. Infromationsträger, vermutlich in Form von RNA (Ribonukleinsäure)

Doch daraus ergibt sich ein Problem: Salze lassen eine solche Membran zusammenbrechen. Doch beim Ursprung des Lebens waren Salz auf jeden Fall im Spiel, da RNA ohne Salze nicht funktioniert. Damit schließen sich die Hauptbestandteile der Zellvorläufer aus.

Salze konnten Aminosäure doch nichts anhaben

Doch das Team um Caitlin E. Cornell stellte nun fest, dass dies nicht zwangsläufig so ist. Drei präbiotische Aminosäuren wurden in diesem Zusammenhang getestet, die auch schon beim Ursprung des Lebens hätten existieren können. Das Team ließ sie mit Membranen wechselwirken, wie sie in der Fachzeitschritft PNAS berichten. Die Aminosäure binden sich an die Membranbestandteile und stabilisieren sie. Salze haben dann keine negative Auswirkung mehr.

Wieso sich dies verändert ist bislang unklar. Der Versuch des Forscherteams zeigt aber, dass es kein unwahrscheinlich Zufall ist, dass Leben entstanden ist. Der Ursprung des Lebens hing also mit chemischen und physikalischen Notwendigkeiten zusammen. Übrigens: Ein Fossilienfund datiert die Vergangenheit des frühen Lebens neu. Nachwuchs aus der Hobbithöhle? Forscher entdecken eine neue Menschenart.

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