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Atombomben in Hurrikans schmeißen? Mit diesem Plan schockiert Trump die Welt

Trump wollte offenbar wissen, ob sich Hurrikans mit Atombomben stoppen lassen.
Trump wollte offenbar wissen, ob sich Hurrikans mit Atombomben stoppen lassen.
Foto: imago images/Panthermedia
Trump mal wieder. Der US-Präsident schockiert derzeit mit einer irren Idee: Er will mit Atombomben Hurrikans vernichten. Das sagen Forscher dazu.

US-Präsident Donald Trump ist bekannt für seine häufig fragwürdigen Aussagen und Pläne. Nun soll er sich anscheinend darüber informiert haben, inwieweit Hurrikans mit Atombomben bekämpft werden könnten. Die Wirbelstürme sorgen jedes Jahr für Milliardenschäden und Tote. Ob es helfen könnte, eine Bomben ins Auge des Sturms zu werfen, ist nur eine der Fragen, die jetzt zur Debatte stehen.

Mit Atombomben gegen Hurrikans? Trump macht mal wieder alle sprachlos

Wie die Nachrichtenseite Axios berichtet, soll sich US-Präsident Donald Trump über eine Möglichkeit erkundigt haben, Hurrikans mit Atombomben zu vernichten. Die heftigen Wirbelstürme sorgen jährlich für enorme Schäden und Tote in den USA. Trump wollte deshalb dem Bericht nach wissen, ob es sich lohne, eine der Bomben in das Auge eines Sturms zu werfen.

Eine anonyme Quelle soll die Anfrage des US-Präsidenten an Axios weitergeleitet haben. Teilnehmer des Treffens hätte Trump mit seinem Anliegen ratlos zurückgelassen. Das Weiße Haus wollte bisher keinen Kommentar dazu abgeben. Ein Regierungsvertreter wird allerdings mit den Worten zitiert, das Ziel des Präsidenten sei "nicht schlecht".

Das sagen Forscher dazu

Tatsächlich ist die Idee, Atombomben auf Hurrikans zu werfen, nicht neu. Wie n-tv schreibt, wurde sie bereits in den 1950er Jahren von einem Regierungswissenschaftler Präsident Eisenhower präsentiert. Seither taucht sie immer wieder auf, besonders zur jährlichen Wirbelsturm-Hochsaison in den USA.

Forscher sollen sich jedoch einig darüber sein, dass ein Hurrikan nicht durch eine Atombombe vernichtet werden könne. Auch die US-Meteorologiebehörde NOAA äußerte sich dazu. Demnach wäre die Maßnahme nicht nur wirkukngslos, sondern eine potenzielle neue Gefahr. So könnte sie begünstigen, dass die Winde radioaktives Material verbreiteten: "Es ist überflüssig zu sagen, dass das keine gute Idee ist".

Auf Twitter, dem Lieblings-Kommunikationsmedium Trumps, äußerten sich viele Nutzer spöttisch und schockiert über Trumps Anfrage. Hier einige Beispiele:

Trump kommt immer wieder mit irrsinnigen Plänen um die Ecke. Zum Beispiel gab er Ratschläge zum Umgang mit der Boeing 737 Max. Welch schlimme Folgen Hurrikans wirklich haben können, zeigt diese imposante Grafik. Auch Tornados können gefährlich sein. So heftig toben Tornados auch in Deutschland.

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