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Neue Krebstherapie entdeckt – ihr Ursprung liegt im Universum

Faszination Universum und die Geheimnisse, die es für uns bereit hält
Fr, 23.08.2019, 15.54 Uhr

Faszination Universum und die Geheimnisse, die es für uns bereit hält

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Das Universum ist voller Rätsel. Jetzt könnte es aber auch den Anlass zu einer alternativen Therapie für Krebs gegeben haben.

Forscher haben eine neue und alternative Krebstherapie-Methode entdeckt, die sehr vielversprechend zu sein scheint. Das Unglaubliche daran ist jedoch nicht der Erfolg, den sie suggeriert, sondern wo sie entdeckt wurde. Die Idee dazu stammt nämlich aus dem Universum.

Alternative Krebstherapie: Das Universum als Inspiration

Entgegen verbreiteten Behandlungsmethoden wie Chemotherapie und invasiven Operationen, die mutierte Zellen bestenfalls verlangsamen oder stoppen, haben Forscher nun eine innovative Alternative für solche Krebstherapien aufgetan.

Die neueste Idee zur Bekämpfung der tödlichen Krankheit ist allerdings nicht ganz von dieser Welt. Ihren Ursprung hat sie nämlich im Universum.

Wie ABC News berichtet, stellten Wissenschaftler fest, dass Krebszellen ohne externe Behandlung absterben, wenn sie Mikrogravitation ausgesetzt werden. Aus diesem Grund probieren Ärzte der Universität von Sydney eine Art alternative Krebstherapie im All aus, indem sie Proben ins Universum schicken.

So hilft Mikrogravitation im Kampf gegen Krebs aus

Die Mediziner vermuten, dass Mikrogravitation in der Lage ist, die Kommunikation zwischen den Krebszellen und ihrer Umgebung zu beeinflussen. Zu den genaueren Einflüssen, die auf den Körper wirken, wenn er sich im Weltall befindet, sagt Joshua Chou, führender Leiter des Projektes: "Es gibt bedeutet einen Mangel Kraft, weil es keine Gravitation gibt. Das beeinflusst tatsächlich, wie sich Zellen bewegen, wie sie funktionieren und diktiert ebenso ihre Überlebensfähigkeit."

Um ihr Experiment der alternativen Krebstherapie im Universum durchführen und bestensfalls als erfolgreich nachweisen zu können, haben die Ärzte 200.000 Dollar zur Seite gelegt. Davon wollen sie die lebenden Zellenproben 2020 zunächst auf die Internationale Raumstation ISS schicken.

Von dort aus sollen die Proben verpackt in einem Behältnis der Größe einer Kosmetiktuchbox von der ISS aus ins Universum entlassen werden. Chou verspricht sich von dem Projekt zwar keine absolute Heilung der Krankheit, aber eine alternative Krebstherapie, die in Zusammenwirkung mit Medikamenten und anderen Methoden helfen soll, die Effektivität gegenwärtiger Behandlungen zu steigern.

Krebs wird vielseitig bekämpft

Aber abgesehen vom innovativen Versuch, Krebs im Universum zu bekämpfen, geschieht auch auf der Erde Bemerkenswertes. So wurden Krebszellen dahingehend manipuliert, dass sie sich selbst umbringen. Andere Forscher testen das Verfahren CRISPR als alternative Krebstherapie.

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