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Leben auf dem Mars soll Menschen zu Mutanten machen – mit tödlichen Folgen

Mo, 05.08.2019, 16.59 Uhr

Der Mars: NASA, SpaceX & Co. auf Jagd nach dem Roten Planeten

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Während NASA und Elon Musk ein dauerhaftes Leben auf dem Mars anstreben, sieht ein Evolutionsforscher die Spaltung der Menschheit und todbringende Konsequenzen voraus.

Früher oder später sollen Menschen ein Leben auf dem Mars führen. Was NASA und Elon Musks Unternehmen SpaceX bereits gezielt ins Visier nehmen, soll einem Forscher zufolge schwerwiegende Konsequenzen haben. Denn aus den Menschen auf dem Mars könnten Mutanten werden, denen körperliche Veränderungen mit tödlichen Folgen drohen.

Leben auf dem Mars: Sex zwischen Mensch und Mars-Mensch wäre tödlich

Menschliche Kolonisten könnten sich durch das Leben auf dem Mars schon bald deutlich vom Rest der Menschheit auf der Erde unterscheiden, so Professor Scott Solomon von der Rice University. Der Evolutionsforscher geht dabei soweit zu vermuten, dass Sex zwischen Mars- und Erdenmenschen sogar tödlich wäre.

Gegenüber Inverse schilderte Solomon wie schnell sich die DNA der Neu-Marsianer bei dauerhaftem Leben auf dem Mars, das die NASA ab den 2030er Jahren anstrebt, verändern dürfte. Der Grund dafür liegt in der menschlichen Evolution, die unseren Organismus langfristig an die lebensfeindlichen Bedingungen auf dem Mars anpassen soll.

Diese körperlichen Veränderung sind denkbar

Welche physischen Veränderungen das Leben auf dem Mars am Ende wirklich zur Folge hat, bleibt abzuwarten, auch wenn Elon Musk bereits in wenigen Jahren und vor der NASA den Mars bevölkern will. Die möglichen Folgen könnten Solomon zufolge jedoch diese sein:

  • dichtere Knochen: Die geringere Mars-Gravitation könnte normale Knochen spröde machen und leicht zu Brüchen führen.
  • neue Hautfarbe: Ein Leben auf dem Mars bedeutet auch höhere Strahlung, gegen die das Pigment Melanin nicht mehr ankommt. Mars-Menschen müssten vielleicht ein völlig neues Pigment entwickeln, um die Strahlung abzuwehren.
  • Verlust des Immunsystems: Diese Veränderung könnte relativ schnell stattfinden, weil Menschen auf dem Mars in steriler Umgebung leben ohne Mikroorganismen. Sie wären damit nicht dem Kampf gegen Bakterien ausgesetzt und bräuchten kein Immunsystem mehr.

Dazu kämen womöglich stärkere Kurzsichtigkeit und eine effizientere Sauerstoffnutzung. Die letzte Veränderung dagegen könnte dazu führen, dass sich Menschen durch ein Leben auf dem Mars unumkehrbar von den Menschen auf der Erde absplittern. Dies wäre auch der Grund, warum Sex zwischen beiden für Mars-Menschen tödlich enden könnte.

Die Pläne der NASA, sich auf dem Mars niederzulassen, werden aber womöglich schon vorher erschwert. Eine besondere Gefahr droht den Astronauten nämlich bereits auf dem Weg zum Mars. Abgesehen davon und unabhängig, ob die NASA oder Elon Musk eine Mars-Kolonie aus dem roten Boden stampfen: die Kosten für ein Leben auf dem Mars sind enorm.

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