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Katastrophe verhindert: Raketenstart zur ISS verzögert sich

Der Raketenstart zur ISS musste wegen eines Feuers verschoben werden.
Der Raketenstart zur ISS musste wegen eines Feuers verschoben werden.
Foto: AP
Mit Feuer ist nicht zu spaßen. Gerade in der Raumfahrt kann es zu verheerenden Katastrophen führen. Beim geplanten Raketenstart zur ISS konnte ein solches Ereignis verhindert werden.

Nahe der Rampe, an der das Frachtraumfahrzeug Kounotori 8 seinen Raketenstart zur ISS antreten, sollte kam es unmittelbar vor seinem Start zum Feuer. Derzeit sind die Ursachen, die für den Brand am japanischen Weltraumbahnhof Tanegashima verantwortlich waren, noch unklar, der Start des auch als HTV-8 bekannten Frachters wurde jedoch zunächst verschoben.

Raketenstart verschoben: Feuer verhindert Versorgungsflug

Gut 5,3 Tonnen Fracht sollte das HTV-8 zur Internationalen Raumstation befördern. Getragen von einer H-2B-Rakete des Unternehmens Mitsubishi Heavy Industries hätte die Kapsel die sechs derzeit auf der ISS stationierten Astronauten mit Nachschub versorgt. Nun müssen sie länger warten. Einen Engpass soll es durch die Feuer-bedingte Verschiebung des Versorgungsflugs zur ISS jedoch nicht geben.

Wie n-tv berichtet, befinden derzeit drei US-Amerikaner, zwei Russen und ein Italiener auf der ISS, die mittels des Flugs mit Lebensmitteln, Batterien und Geräten für Experimente versorgt werden sollten. Dem Betreiber des Tanegashima-Weltraumbahnhofs zufolge sei die Brandursache derzeit noch nicht geklärt, auch die Auswirkungen müssen noch näher untersucht werden.

ISS-Feuer ist nicht die einzige Gefahr

Im Kontext von Raketenstarts und der ISS stellt Feuer jedoch längst nicht das einzige Risiko dar. So kann jederzeit die Gefahr durch einen Asteroideneinschlag bestehen. Die Behörden NASA und ESA wehren jedoch gemeinsam Objekte aus dem All ab. Das geplante Leben auf dem Mars soll wiederum Menschen zu Mutanten machen – mit tödlichen Folgen.

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