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Es wird soweit gewesen sein: Quantenphysiker haben das Zeitreisen geknackt

Quantenphysiker könnten endlich den Schlüssel zum Zeitreisen entdeckt haben.
Quantenphysiker könnten endlich den Schlüssel zum Zeitreisen entdeckt haben.
Foto: iStock/gremlin
Unter Quantenphysik können sich nur die allerwenigsten etwas vorstellen. Nun jedoch könnte sie zum Durchbruch gekommen und den Schlüssel für Zeitreisen entdeckt haben.

Die Quantenphysik ist ein ausgesprochen komplexes und undurchsichtiges Fachgebiet, dass sich nur in den seltensten Fällen auf die praktische Welt übertragen lässt. So war bis jüngst unsicher, ob sich das vergangene Jahrhundert der Forschung tatsächlich auszahlen wird. Nun jedoch erlebte die Disziplin durch ein internationales Team ihren "Heureka!"-Moment – die Wissenschaftler könnten den Schlüssel zum Zeitreisen entdeckt haben.

Heureka! Ein internationales Team aus Wissenschaftlern könnte es endlich geschafft haben. Sie könnten mittels Quantenphysik den Schlüssel zum Zeitreisen entdeckt haben. Doch ist damit auch eine weitere wichtige Errungenschaft verbunden: Sie haben bewiesen, dass ihre Disziplin sich nach einem Jahrhundert der Forschung nun endlich auch auszahlt.

Zeitreisen: Ein Durchbruch der Quantenphysik

Lange Zeit schlugen sich Physiker mit einem über alle Maßen verwirrenden Rätsel herum. Denn bis vor kurzem war nicht klar, wie sich das, was sie in der Quantenwelt beobachten können, mit dem in Einklang bringen, was sie in der klassischen Welt nicht sehen. Im Mittelpunkt dieser Frage steht die Superposition. Sie beschreibt einfach formuliert die Verschiebung von Teilchen zwischen partikelähnlichen und wellenähnlichen Zuständen.

Nun zum eigentlichen Clou: Während es Wissenschaftlern bislang lediglich gelang, das Superpositionsprinzip an den kleinsten bekannten Partikeln wie beispielsweise Elektronen, Photonen und Atomen zu untersuchen, gelang ihnen nun erstmals ein Test mit einem ganzen Molekül.

Video: Quantenexperiment

"Die Experimente, die wir durchführen, zeigen, dass sehr komplexe Dinge in Zuständen vorbereitet werden können, von denen Sie nie glauben würden, dass sie existieren, wenn Sie sie für eine Billardkugel, einen Mann oder ein Auto gesehen hätten", zitiert Popular Mechanics den Physiker Markus Arndt von der Universität Wien. "Aber warum sollte die Natur im Kleinen anders sein? Ist die Quantenphysik makroskopisch nicht gültig?"

Etwas weiter gedacht könnte das Superpositionsprinzip dazu genutzt werden, die Raumzeit zu krümmen. Menschen wäre es dadurch in der Theorie möglich, sich durch den Kosmos zu bewegen, ohne Rücksicht auf den Verlauf der Zeit nehmen zu müssen. Es gibt schließlich zwei Arten von Zeitreisen – und eine davon ist möglich.

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