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Brezel im Weltall gesichtet: Das steckt hinter dem mysteriösen "bayerischen" Objekt

Das All fasziniert Forscher, Bürger und mächtige Unternehmen.
Di, 30.04.2019, 15.47 Uhr

Das All fasziniert Forscher, Bürger und mächtige Unternehmen.

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Forscher wundern sich: Es sieht aus, als fliege eine Brezel durchs Weltall. Die Ähnlichkeit des Objekts mit der bayerischen Leibspeise ist jedenfalls verblüffend.

Immer wieder sichten Forscher mysteriöse Objekte im Universum. Die neueste Entdeckung jedoch gab es in dieser Form noch nicht. Form ist hierbei wörtlich zu nehmen, denn das, was da durchs Weltall schwebt, sieht aus wie eine Brezel. Liegt der "Himmel der Bayern" also gar nicht in einem Oktoberfest-Zelt, sondern in den Tiefen des Kosmos? Wir erklären, was hinter dem Phänomen steckt.

Durchs Weltall schwebt 'ne Brezel: Das ist die Erklärung

Astronomen haben von der Europäischen Südsternwarte (ESO) aus etwas Spektakuläres entdeckt: Es scheint, als würde eine Brezel durchs Weltall fliegen. Das Objekt, das ein großes Radioteleskop in den Anden aufgenommen hatte, offenbarte ein Objekt im Universum, dessen Konturen genauso aussehen wie das geschwungene Gebäck, das vor allem in Bayern so beliebt ist.

Dabei handelt es sich jedoch natürlich nicht um eine echte Brezel (oder Brezn, wie die Bayern sagen würden), sondern um zwei helle Scheiben, in deren Mitte zwei junge Sterne heranwachsen, wie die Frankfurter Rundschau berichtet. Die Scheiben befinden sich im sogenannten Barnard 59 Dunkelnebel in rund 600 bis 700 Lichtjahre Entfernung von der Erde.

Man braucht nicht viel Fantasie, um die Brezel im Weltall zu erkennen. Die extrem hochauflösende Aufnahme des Teleskops kannst du dir hier anschauen:

Video: Brezel im Weltall, so sieht das aus

Das sagt die Brezel übers Weltall aus

So viel wissen die Astronomen bis jetzt: Die "Babysterne" nehmen Materie aus den Ringen auf, um zu wachsen. Das lehrt einiges darüber, wie die Geburt junger Sterne im Universum funktioniert.

Das kosmische Objekt liefert neue Erkenntnisse über das Weltall. "Wir haben endlich die komplexe Struktur junger Doppelsterne mit ihren Filamenten abgebildet, die sie mit der Scheibe, in der sie geboren wurden, verbinden. Dies liefert wichtige Einschränkungen für die aktuellen Modelle der Sternenentstehung", erklärte Felipe Alves vom Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik der Frankfurter Rundschau.

Wusstest du schon, dass wir anscheinend die sechste Phase unseres Universums erreicht haben? Außerdem könnte die "fünfte Kraft" das Universum erklären. Für mehr Mysterium dort oben, schau dir diese Weltall-Bilder an.

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