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Die NASA hat unglaubliche Daten zum Ozonloch veröffentlicht

Die NASA hat zum Klimawandel beziehungsweise dem Ozonloch gute Neuigkeiten.
Die NASA hat zum Klimawandel beziehungsweise dem Ozonloch gute Neuigkeiten.
Foto: imago images/McPHOTO
Das Ozonloch verändert sich, allerdings auf sehr seltene Art und Weise. Das zumindest deuten Daten der NASA zum Klimawandel an.

Was die NASA zum Klimawandel zu sagen hat, ist erstaunlich und endlich auch einmal eine gute Nachricht. Denn die jüngst veröffentlichten Daten über das Ozonloch zeigen eine äußerst positive Entwicklung.

NASAs Klimawandel-Enthüllung: Das Ozonloch hat sich verändert

Das Ozonloch ist ein Bereich der Stratosphäre über der Antarktis, in dem der Anteil an Ozon stark abgebaut hat. Es befindet sich rund elf bis 40 Kilometer über der Erdoberfläche und hatte in diesem Jahr bereits einen Höhepunkt bei einer Größe von rund 16,3 Millionen Quadratkilometern. Die Daten der NASA zeigen nun, wie stark sich das Ozonloch seitdem verkleinert hat.

Seit seiner Entdeckung 1982 soll es 2019 nämlich auf das geringste Jahreshoch geschrumpft sein. Von Ende September bis Oktober soll das Ozonloch der NASA zufolge auf weniger als zehn Quadratkilometer zurückgegangen sein. "In Jahren normaler Wetterbedingungen, wächst das Ozonloch typischerweise auf maximal 20 Quadratkilometer", berichtet die NASA zum Klimawandel.

Klimawandel beeinflusst das Ozonloch

Es sei ein seltenes Ereignis, das man noch versuche, zu verstehen. Ähnlich niedrige Höchststände des Ozonlochs hätte es laut NASA-Experten innerhalb der vergangenen 40 Jahre nur 1988 und 2002 gegeben. Dabei habe das Wetter warme stratosphärische Temperaturen verursacht, die den Ozonverlust gebremst hätten. Dennoch bedeute diese Entwicklung nicht, dass das Problem des Ozonlochs damit gelöst sei.

Interessanterweise wird nicht davon ausgegangen, dass der Klimawandel die Häufigkeit plötzlicher stratosphärischer Erwärmungen über dem Südpol steigert. Er soll im Gegenteil dafür sorgen, dass der Polarwirbel über der Antarktis gestärkt wird. Dabei handelt es sich um ein Band an Luft, die mit hoher Geschwindigkeit von durchschnittlich 260 Kilometern pro Stunde den Südpol umkreist und dadurch die kälteste Luft nahe oder über dem Pol konzentriert.

Deshalb ist Ozon wichtig

Die Ozonschicht der Stratosphäre hilft, einströmende ultraviolette Strahlung der Sonne umzulenken und die Erde vor schädlichen Auswirkungen wie Hautkrebs, Grauem Star und Pflanzenschäden abzuschirmen. Jedes Jahr formt sich das Ozonloch im späten Winter der südlichen Hemisphäre, wenn die Sonnenstrahlen chemische Reaktionen zwischen den Ozon-Molekülen und den chemisch aktiven Formen von Chlor und Brom, die der Mensch erzeugt, auslösen.

Abgesehen von den Daten der NASA werden Klimawandel und der Zusammenhang mit dem Ozonloch ganz unterschiedlich bewertet. Für Greenpeace sind beide Ereignisse verschiedene Folgen der Industrialisierung, für andere beeinflusst der Klimawandel die Entwicklung des Ozonlochs. Dass wir allerdings immer noch dazu beitragen, dass das Ozonloch Bestand hat, zeigt sich regelmäßig. Sind es nicht gerade illegale Stoffe, die die Ozonschicht angreifen, erzeugen ganze Länder wie China weiterhin FCKW.

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