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Warum gibt es Menschen? Forscherin aus Harvard teilt eine radikale Theorie

Warum gibt es Menschen? Eine Forscherin glaubt, die Antwort könnte im Universum liegen. (Symbolbild)
Warum gibt es Menschen? Eine Forscherin glaubt, die Antwort könnte im Universum liegen. (Symbolbild)
Foto: iStock.com/sololos
Es sind Fragen, die sich Wissenschaftler immer wieder stellen: Seit wann gibt es uns und warum gibt es Menschen? Eine Physikerin aus Harvard teilt dazu eine ungewöhnliche Ansicht.

Seit wann gibt es Menschen? Warum gibt es Menschen? Wenn es sich um unsere Existenz dreht, sind die Fragen meistens nicht leicht zu beantworten. Aber genau das macht dieses Forschungsgebiet für Wissenschaftler so interessant. Eine Physikerin der Harvard Universität hat nun eine radikale Ansicht, auf die Frage, warum wir Menschen existieren.

Warum gibt es Menschen? Mit dieser Antwort hast du nicht gerechnet

In ihrem neuesten Buch "Dunkle Materie und Dinosaurier" hat die Forscherin Lisa Randall ihre Theorie zur Frage "Warum gibt es Menschen?" präsentiert. Für sie hängt das Aussterben der Dinosaurier und die Existenz von Menschen zusammen. Grund für das Aussterben soll Dunkle Materie gewesen sein, die etwa 85 Prozent der Materie im Universum ausmacht.

Seit wann gibt es Menschen?

Vor rund 66 Millionen Jahren soll ein riesiges Objekt aus dem Weltall die Erde getroffen und die meisten Dinosaurier ausgelöscht haben, würden Paläontologen erklären. Kleine Primaten haben diese Katastrophe überlebt und von ihnen soll sich der Mensch entwickelt haben. Doch wie kam es zur Auslöschung der Dinosaurier und damit zur Entstehung des Menschen?

Radikale Theorie zur Menschheit: Die Dark Disc

Randalls Theorie kommt an dieser Stelle ins Spiel: Sie geht davon aus, dass eine dunkle Scheibe mit Dunkler Materie dafür verantwortlich ist. Die sogenannte Dark Disc. Bislang ist Dunkle Materie immer noch ein großes Rätsel für Astronomen. Doch Wissenschaftler sind sich einig, dass sie existiert und Auswirkungen auf unser Universum hat.

Dunkle Materie soll sich in Blasen zwischen Sternen, Planeten und Galaxien konzentrieren. Doch laut Randall gibt es auch die Dark Disc in unserer Galaxie. Es soll hier von Dunkler Materie nur so wimmeln. Daher geht die Physikerin davon aus, dass die Dark Disc Einfluss auf unser Sonnensystem hat.

Unser Sonnensystem bewegt schwankend im Zentrum der Milchstraße. Randall veranschaulicht diese Bewegung in einem Schaubild, dass auch die Dark Disc zeigt.

Diese Schwankungen finden alle laut Astronomen alle 32 Millionen Jahre statt. Dabei passiert unser Sonnensystem die Milchstraße. Sollte es eine Dark Disc geben, durchquert unser Sonnensystem sie dann auch.

Durchqueren der Dark Disc sorgt für Massensterben

Tatsächlich gibt es alle 25 bis 35 Millionen Jahre ein Massenaussterben auf der Erde. Diesen Zusammenhang hat Randall mit einem Kollegen zunächst in einem wissenschaftlichen Artikel erläutert und nun auch in ihrem Buch aufgegriffen.

Die äußere Region unseres Sonnensystems, die Oortsche Wolke, soll die Anziehungskraft der Dunklen Materie beeinflussen. Die Oortsche Wolke soll eisige Objekte beinhalten, die mindestens 19 Kilometer breit sein sollen. Eines dieser Objekte soll vor 66 Millionen Jahren die Erde getroffen haben und die Dinosaurier ausgelöscht haben. Das hat den Weg für die Evolution geebnet haben und die Existenz der Menschen ermöglicht.

Nun gilt es nur noch die Existenz der Dark Disc zu beweisen, um die Frage "Warum gibt es Menschen?" mit Sicherheit beantworten zu können. Forscher versuchen bis heute die Geheimnisse der Dunklen Materie aufzudecken. Bislang soll es noch keine Todesopfer durch Dunkle Materie gegeben zu haben. Forscher haben hierzu auch eine Theorie.