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Vielleicht letztes Mal "Winterzeit": Mit 5 Tipps entspannt zur Zeitumstellung

Es ist Winterzeit. Die Zeitumstellung wird aber sehr bald abgeschafft.
Es ist Winterzeit. Die Zeitumstellung wird aber sehr bald abgeschafft.
Foto: Pixabay
Achtung, die Uhr wird wieder umgestellt. Ab Sonntag um 3 Uhr nachts heißt es wieder: Winterzeit. Die Zeitumstellung solltest du dir so bequem wie möglich machen.

Am Sonntag um 3 Uhr heißt es vielleicht zum letzten Mal: Uhren umstellen auf Winterzeit. Die Zeitumstellung ist wieder dran, allerdings wird sie bald abgeschafft. Welche Zeit dann gelten wird, bleibt abzuwarten. Bis dahin kannst du noch einmal vorsorgen und dich mit fünf einfachen Tipps auf die Umstellung in der Nacht bestens vorbereiten.

Wann ist wieder Zeitumstellung?

In der Nacht von Samstag, 26. Oktober, auf Sonntag, 27. Oktober, fängt die Winterzeit an. Zeitumstellungs-Alarm. Die Uhren werden von 3 Uhr auf 2 Uhr zurückgestellt. Das bedeutet für die Glücklichen, die frei haben, eine Stunde länger Schlaf. Das bedeutet gleichzeitig aber auch, dass es eine Stunde früher dunkel wird. Das klingt gemein, aber denen, die das Prinzip eingeführt haben, ging es eher darum, dass es morgens früher hell wird. Frühaufsteher haben also mehr davon.

Ist die Zeitumstellung immer am Wochenende?

Ja, das hat nämlich den Vorteil, dass viele Menschen dann frei haben. Das Risiko minimiert sich also, dass ganz Deutschland zu spät zur Arbeit kommt. Für die Gastronomen, Pfleger und sonstigen Menschen, die am Wochenende nachts arbeiten müssen, gelten natürlich besondere Regeln. Denn in einem Unternehmen etwa, in dem die Nachtschicht von 0 bis 8 Uhr dauert, würde der Arbeitnehmer bei der Zeitumstellung auf Winterzeit eine Stunde mehr als sonst arbeiten.

Deshalb gibt es zwei Optionen:

  1. Der Arbeitgeber ordnet eine Überstunde an.
  2. Der Mitarbeiter macht in der Nacht der Zeitumstellung ganz normal nach acht Stunden Feierabend, also um 7 Uhr nach Winterzeit.

Zeitumstellung seit wann?

In Deutschland dreht man schon im Jahr 1916 an den Uhren. Denn der Erste Weltkrieg machte Energie zu einem wichtigen Gut. Das Ziel war also, Energie einzusparen. Deshalb wurde die Zeitumstellung nach dem Krieg auch direkt wieder abgeschafft – um von den Nationalsozialisten 1940 wieder eingeführt zu werden. Nach ewigem Hin und Her mit verschiedenen Zeitzonen durch die Besatzungsmächte nach dem Zweiten Weltkrieg gab es von 1949 bis 1980 keine Zeitumstellung.

Dann entdeckte man sie im Zuge der Ölkrise wieder. Die energiepolitischen Vorteile hielten die Umstellung lange am Leben. Seither gibt es die Sommerzeit, die Winterzeit ist nämlich die normale.

Ende der Zeitumstellung: Ist es bald gekommen?

Das wird sehr wahrscheinlich so sein. Denn schon seit einiger Zeit diskutieren Politiker, Unternehmen und Bürger über die Sinnhaftigkeit der Zeitumstellung. Dafür fragte die EU seine Bürger online zur Zeitumstellung. Im März dann die Entscheidung: Das EU-Parlament schafft die Zeitumstellung ab. 2021 soll es soweit sein. Danach soll es keine Winterzeit mehr geben.

Doch die Betonung liegt auf "soll". Denn mit der Entscheidung, die Zeitumstellung abzuschaffen, steht noch nicht fest, ob die Sommer- oder Winterzeit gelten soll. Darüber, welche der Gesundheit des Menschen besser tut, streiten Experten seit einiger Zeit. Die meisten sind sich jedoch darin einig, dass die Winterzeit die bessere ist. Hier sind fünf Gefahren einer dauerhaften Sommerzeit. Durch die Umstellung wird unser Immunsystem aus dem Gleichgewicht gebracht. Das schwächt uns und macht uns anfälliger für Krankheiten.

Tipps: So fällt dir die Zeitumstellung leichter

Mit diesen fünf Tipps kommst du garantiert entspannter durch die Zeitumstellung und die Zeit danach:

  1. Geh viel an die frische Luft.
  2. Tanke Licht, vor allem am späten Nachmittag.
  3. Verzichte ab nachmittags auf Kaffee und Cola.
  4. Iss ausgewogen.
  5. Mach viel Sport.

Eigentlich alles Ratschläge, die du allgemein im Leben befolgen solltest, um möglichst gesund zu bleiben. Um die Zeitumstellung 2019 herum sind sie aber wieder ganz besonders wichtig.

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