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Einsteins Relativitätstheorie: Hat er ein entscheidendes Detail vergessen?

Einsteins Relativitätstheorie: Erstaunliche Alternative übertrifft sie ausgerechnet in diesem Punkt
Do, 29.08.2019, 11.14 Uhr

Einsteins Relativitätstheorie: Erstaunliche Alternative übertrifft sie ausgerechnet in diesem Punkt

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Es könnte sein, dass Albert Einstein bei seiner bekanntesten Arbeit etwas verloren gegangen ist. Forscher zumindest untersuchen einen Aspekt, den der Physiker womöglich nicht betrachtete.

Albert Einstein ist auch unter Nicht-Wissenschaftlern bekannt. Der Grund: Einsteins Relativitätstheorie. Selbst Menschen, die sich darunter nichts vorstellen können, haben den Begriff nämlich mindestens schon einmal gehört. Viel erstaunlicher ist jedoch, dass Einstein bei seiner Relativitätstheorie ein Fehler unterlaufen sein könnte.

Albert Einstein: Ist seine Relativitätstheorie unvollständig?

Was wäre nämlich, wenn Albert Einstein bei seiner Relativitätstheorie etwas vergessen hätte? Zumindest in Zusammenhang mit der Gravitation, könnte dem bekannten Physiker ein flüchtiges Detail entgangen sein, wie durch eine kürzliche Messung festgestellt wurde.

Dabei hatte Albert Einstein selbst die Relativitätstheorie angepasst, die schon in den späten 1600er Jahren von Sir Isaac Newton aufgestellt wurde. Die erste ausgefeilte Version von damals, wurde von Einstein rund 300 Jahre später überarbeitet. Er erkannte, dass Gravitation wie wir sie wahrnehmen tatsächlich eine Folge der Krümmung von Raum und Zeit ist.

Während Newtons Version der Relativitätstheorie bereits validiert wurde, unterliegt Einsteins Relativitätstheorie allerdings einer noch gründlicheren Überprüfung. Dazu zählen beispielsweise auch die Unterschiede, wie zwei hyperpräzise Uhren laufen, wenn sich beide auf der Erdoberfläche befinden, eine davon aber um rund 30 Zentimeter angehoben wird.

In einem Fall trifft Einsteins Relativitätstheorie nicht zu

Durch diffizile Untersuchungen wie diese kam heraus, dass es Umstände geben könnte, unter denen Albert Einsteins Relativitätstheorie nicht greift. Zumindest auf dem subatomaren Level soll sie versagen können, wenn es um Vorhersagen geht, wie Forbes berichtet.

Physiker sind sich einig, dass es einer neuen Quantentheorie bedarf, um Gravitation vollständig und richtig zu verstehen. Sollte eine solche Theorie existieren, müsste diese aber auch subatomare Partikel einschließen, sogenannte Gravitons, die die Kraft der Gravitation auf dieser Ebene vermitteln. Diese wurden bisher jedoch noch nicht entdeckt. Da der Einfluss der Gravitation subatomar so schwach ist, wurde sie von Teilchenphysikern bislang auch vernachlässigt.

Das Graviton bleibt weiter ein Rätsel

Wie ein Graviton beschaffen sein könnte und ob es tatsächlich existiert, ist dennoch eines der modernen Rätsel der Physik, die auch Einsteins Relativitätstheorie betreffen. Damit die Gravitation sich nämlich so verhält, wie sie es tut, muss ein Graviton zumindest bestimmte Eigenschaften, wie Masselosigkeit und Lichtgeschwindigkeit, aufweisen.

Eben diese Masse von Gravitons ist es, die kürzlich getestet wurde, und zwar anhand der präzisen Messung der Position und Bewegung von Objekten in unserem Sonnensystem. Sollte ein Graviton eine Masse besitzen, würde sich dies darauf auswirken, wie sich Gravitation nach Einsteins Relativitätstheorie durch Entfernung verändert. Die Ergebnisse der Untersuchungen ließen zumindest Rückschlüsse darauf zu, dass die Masse der Gravitons gegen Null tendiert, ganz genau soll sie ein Zehntausendstel eines Billionstels eines Billionstels der Masse eines Elektrons ausmachen.

Im Umkehrschluss würde dies bedeuten, dass Albert Einsteins Relativitätstheorie auch auf dem subatomaren Level zutrifft, ohne dass Einstein die Eigenschaften von Gravitons und deren Einfluss auf die Gravitation in seine Betrachtungen einbezogen hat. Experten haben schon vor einer Weile den Schluss gezogen, dass Einsteins Relativiätsheorie komplett ist. Dies ist aber nur eines der zahlreichen Dinge, die die Erkenntnisse des Physikers so spannend machen. So soll es nämlich auch eine Alternative zur Relativitätstheorie geben.

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