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Asteroideneinschlag: 200-Meter-Brocken rast heute auf die Erde zu

Asteroiden im Video: Wie gefährlich sind sie für die Erde?
Fr, 10.05.2019, 18.32 Uhr

Asteroiden im Video: Wie gefährlich sind sie für die Erde?

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Am 13. November nähert sich ein gigantischer Asteroid der Erde, den die NASA bis vor kurzem noch nicht auf dem Radar hatte.

Erst im Oktober wurde der ein 150 bis 250 Meter großer Brocken im All von Forschern entdeckt. Die NASA hat den Asteroid, dessen Einschlag zu katastrophalen Zuständen auf der Erde führen könnte, jedoch bereits im Blick. Der Grund: Er nähert rast am 13. November in unsere Richtung und nähert sich der Erde.

Asteroideneinschlag: NASA gibt Entwarnung

Die gute Nachricht: Laut den NASA-Experten müssen wir keine Angst vor einem Asteroideneinschlag haben. Der gigantische Fels mit dem Namen Asteroid 2019 UN12 soll zwar erst kürzlich am 26. Oktober ins Visier der NASA geraten sein. Dennoch stelle er keine akute Gefahr für die Erde da.

Der Asteroid wird sich am 13. November um 17:41 Uhr sehr dicht an uns vorbeibewegen, zählt jedoch zu jenen Objekten, die ohne vorhersehbare Ereignisse keinen Asteroideneinschlag auf der Erde zur Folge haben. Vielmehr ist der Begriff "nah" rein astronomisch betrachtet anders auszulegen. Im Fall von Asteroid 2019 UN12 bedeutet es, dass der Brocken eine Entfernung von rund 1,4 Millionen Kilometern einhalten wird. Über erdnahe Objekte, die eine potenzielle Gefahr für die Erde darstellen können, führt die NASA eine dezidierte Liste

NASA will Asteroideneinschlag aktiv abwehren

Beeindruckend ist der Asteroid trotzdem. Sein Einschlag bleibt uns zwar erspart, durch seine Geschwindigkeit von 28,8 Kilometern pro Sekunde, also etwa 104.000 Kilometer pro Stunde, könnte er die Erde aber innerhalb von 60 Minuten zweimal umrunden.

Dass die Erde irgendwann einen Asteroideneinschlag erfahren wird, ist dagegen ein Fakt, über den sich Experten einig sind. NASA und ESA planen deshalb bereits Abwehrmaßnahmen. Selbst Elon Musk prophezeit einen Asteroideneinschlag, der die Menschheit bedrohen könnte. Der Tesla-CEO befürwortet daher die Aktionen der NASA, auch wenn sie ihm bis jetzt noch zu unausgereift sind.

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