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Angst vor Radioaktiver Strahlung? Diese Alltagsphänomene sind viel gefährlicher

Nicht nur radioaktive Strahlung sollte dir Sorgen bereiten. Diese Strahlung gefährdet deinen Alltag.
Nicht nur radioaktive Strahlung sollte dir Sorgen bereiten. Diese Strahlung gefährdet deinen Alltag.
Foto: iStock/fizkes
Viele Menschen würden radioaktiver Strahlung eine zu große Gefahr zuschreiben. Dabei sind diese alltäglichen Strahlen, laut Bundesamt für Strahlenschutz, viel gefährlicher.

Der Einfluss radioaktiver Strahlung macht Angst. Vor allem nachdem atomare Katastrophen, wie Tschernobyl und Fukushima, schreckliche Folgen für die Menschheit gebracht haben. Allerdings sei Radioaktivität gar nicht die Super-Strahlung, vor der wir uns fürchten müssen. Laut dem Bundesamt für Strahlenschutz lauert die Gefahr viel eher in unserem Alltag. Diese Strahlen sind um einiges gefährlicher für dich.

Radioaktive Strahlung als Supergau? Denkst du

Ohne Frage: Radioaktive Strahlung ist unfassbar gefährlich für die Gesundheit der Menschen. Deswegen bemüht sich die Welt momentan Atomkraftwerken, durch erneuerbare Energien, ein Ende zu setzen. Doch in den meisten Gegenden kommt radioaktive Strahlung gar nicht an. Ein intaktes Atomkraftwerk würde außerdem nur minimal Radioaktivität ausstrahlen.

Dein Alltagsbegleiter sendet auch Strahlen

Viel häufiger bist du den alltäglichen Handystrahlen ausgesetzt, denn wenn du telefonierst, erzeugt dein Handy ein elektromagnetisches Feld und das direkt an deinem Kopf. Grundsätzlich musst du dir deswegen keine großen Sorgen machen, wie das Bundesamt für Strahlen bestätigt. Es gibt nämlich keine Beweise dafür, dass Handystrahlung für dich gefährlich ist.

Allerdings gibt es dafür noch keine Langzeitstudien, das heißt, es kann nicht ausgeschlossen werden, dass Langzeitschäden durch Handystrahlung entstehen können. Das Bundesamt empfiehlt deswegen Telefonate über das Handy kurz zu halten oder Kopfhörer zu nutzen, um das Handy nicht allzu nah am Kopf zu haben.

Strahlung in der Wohnung: Radon

Das Bundesamt macht außerdem auf eine weitaus unterschätzte Strahlenquelle aufmerksam. Radon ist ein natürliches chemisches Element, welches entsteht, wenn das Uran im Boden zerfällt. Radon ist außerdem radioaktiv und bleibt nicht im Boden, sondern steigt in die Luft, die du atmest, und in die Gebäude, in denen du lebst.

Besonders die Absetzung von Radon in Gebäuden kann gefährlich werden. Rund 5 Prozent der Todesfälle durch Lungenkrebs seien auf Radon zurückzuführen, so das ZDF. Deswegen solltest du deine Wohnung intensiv lüften.

UV-Strahlung steigt durch Klimawandel

Auch die Strahlen der Sonne sind gefährlich. UV-Strahlung wird durch den Klimawandel immer intensiver. Deswegen ruft das Bundesamt dazu auf, sich vor den aggressiven Sonnenstrahlen mit gängigen Maßnahmen zu schützen.

Du wunderst dich, welche Gefahren noch in deinem Alltag lauern könnten? Auch WLAN-Strahlung sollte nicht unterschätzt werden. Außerdem erklären wir hier, wie gefährlich Elektrosmog wirklich ist.

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