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Weltuntergang durch Sonne: Harvard-Professor weiß, was dann zu tun ist

Verrückte Vorhersagen
Do, 31.10.2019, 15.38 Uhr

Verrückte Vorhersagen

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Was werden wir tun, wenn die Sonne zu heiß für unser Überleben auf der Erde wird? Ein bekannter Harvard-Professor hat darauf eine Antwort.

Möglichkeiten einer Apokalypse gibt es viele. Was aber müssten wir tun, wenn eines Tages die Sonne viel zu heiß für unser Überleben auf der Erde wird? Der berühmte Harvard-Professor Abraham Loeb reagiert jetzt auf dieses Szenario zum Ende der Menschheit – und rät zu Maßnahmen, die beim Weltuntergang durch die Sonne helfen könnten.

Ende der Menschheit: Wenn die Sonne uns killt, gilt es das zu tun

Forscher warnen bereits seit längerem, dass unsere Sonne in rund einer Milliarde Jahren so heiß werden könnte, dass unser Überleben auf der Erde nicht mehr gesichert ist. Warum? Die Ozeane würden abkochen, das bestehende Ökosystem zerstört. Dieses Szenario zum Ende der Menschheit macht viele Menschen jetzt schon panisch.

So wie einen BBC-Radioreporter, der sich mit der Frage, was wir im Falle einer zu heißen Sonne tun könnten, an den Harvard-Professor Abraham (Avi) Loeb gewandt hat. Loeb ist theoretischer Physiker, der sich vor allem mit Astrophysik und Kosmologie beschäftigt. Er gilt als renommierter Experte auf diesen Forschungsgebieten.

Eine Decke zu unserer Rettung

Im Blog Scientific American antwortet Loeb auf die Frage des Reporters zum Weltuntergangsszenario durch eine zu heiße Sonne. Sein Lösungsvorschlag: eine Decke aus Partikeln in der Stratosphäre. Diese würden das Sonnenlicht reflektieren und die Erde gleichzeitig kühlen.

Ähnliche Maßnahmen wurden bereits für ein mögliches Ende der Menschheit durch einen natürlichen Vulkanausbruch, einen Atomkrieg, einen Asteroideneinschlag und die natürliche Klimaerwärmung vorgeschlagen. Es wäre quasi eine Sonnenbrille für die Erde, nur mit exorbitant stärkerer UV-Wirkung als wir es kennen.

Später dann: Ab ins All

Das Problem der sich immer weiter aufhellenden Sonne würde damit jedoch nicht abgewendet. Denn Experten rechnen damit, dass sie sich irgendwann zu einem roten Riesenstern aufblähen wird, der die Erde im Ganzen verschlingt. Auch für dieses Weltuntergangsszenario hat Loeb eine Lösung.

In diesem Notfall müsste sich unsere Zivilisation weiter draußen ins Sonnensystem wagen, also auf einem anderen Planeten niederlassen. Uns bliebe keine andere Wahl, wollten wir das Ende der Menschheit verhindern.

Doch mehr noch: Weil die natürlichen Gegebenheiten von Planeten und Monden nur an bestimmten Stellen vorhanden seien und die Sonne ihre Helligkeit kontinuierlich ändere, sei es laut Loeb ratsam, eine gigantische Struktur herzustellen, die man jederzeit auf die optimale Umlaufbahnweite manövrieren könne.

Denn die aktuelle Trennung von Erde und Sonne würde mit der immer heißeren Sonne schließlich um den Faktor hundert schrumpfen bis auf eine Größenordnung, die mit der Größe der heutigen Sonne vergleichbar sei.

Macht jetzt Kopien von unserem Planeten

Letztendlich wäre es dem Physiker zufolge das Beste, unser Sonnensystem ganz zu verlassen. Einen Teil unserer Erde könnten wir auf diese Reise sogar möglicherweise mitnehmen. Loeb rät, genetisch identische Kopien der Flora und Fauna des blauen Planeten anzufertigen und diese an andere Sterne weiterzugeben.

Sollte diese Mission gelingen, würde ihre Bedeutung der des Buchdrucks durch Gutenberg gleichkommen. Jedenfalls könnte sie zwar nicht den Weltuntergang auf unserem Planeten, dafür aber vielleicht das Ende der Menschheit verhindern.

Was kann der Einzelne tun?

Auch auf diese Frage hat Physiker Loeb eine Antwort. Und zwar eine ziemlich radikale. "Wenn es um Zeitpläne geht, die weit über ein Jahrhundert hinausgehen, zählt nicht das Individuum, sondern die genetische Information der gesamten menschlichen Spezies." Aber da es bis zur Supernova der Sonne noch eine Weile dauert, könnten wir uns bis dahin auf die Erhaltung unserer Arten konzentrieren.

"Die Natur hat es uns ermöglicht, die Lebensdauer unseres Genoms auf diese Weise weit über unsere eigene Lebensdauer hinaus zu verlängern. Als Erweiterung könnte die moderne Wissenschaft es uns ermöglichen, Drucker zu konstruieren, die in der Lage sind, Kopien von uns selbst auf anderen Planeten in Massenproduktion herzustellen, indem sie lediglich unseren genetischen Bauplan exportieren, ohne dass unser Körper die Entfernung physisch zurücklegen muss."

Auch Elon Musk prophezeite bereits das Ende der Menschheit und auch Stephen Hawking sagte diesen Weluntergang voraus. Möglicherweise könnte das Ende der Menschheit schon 2050 kommen.

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