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Coronavirus überträgt sich auf 3 Arten – diese fürchten Forscher besonders

Coronavirus verbreitet sich weiter rasend schnell
Di, 21.01.2020, 10.56 Uhr

Coronavirus verbreitet sich weiter rasend schnell

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Damit sich das Coronavirus übertragen kann, gibt es mehrere Möglichkeiten. Eine davon macht Forschern allerdings die größten Sorgen.

Das Coronavirus hat in Deutschland bereits über 179.000 Personen infiziert. Und auch wenn extra aus China eingeflogene Bundesbürger mit Verdacht auf die Krankheit schon vor Wochen aus der Quarantäne entlassen werden konnten, sind Experten sehr besorgt über eine der drei möglichen Arten, die das Coronavirus zur Übertragung nutzen kann.

Coronavirus: Diese Übertragung gibt es

Während wir in Bezug auf das Coronavirus in Deutschland mit bisher rund 5.600 Todesfällen vergleichsweise geringe Opferzahlen zu beklagen haben, gibt es in anderen europäischen Ländern bereits welche im fünfstelligen Bereich. Wie sich der Erreger verbreitet, ist dabei inzwischen bekannt und erschreckend einfach. Ein Video zeigt zum Beispiel, wie leicht die Coronavirus-Übertragung über die Luft erfolgen kann.

"Basierend darauf, was wir jetzt wissen, verbreitet sich das Virus hauptsächlich von Mensch zu Mensch", zitiert Slashgear Dr. Nancy Messonnier vom National Center for Immunization and Respiratory Diseases schon im Februar. Dies sei durch engen Kontakt, der als Abstand von maximal 1,83 Metern definiert wird, und Tröpfenübertragung, also Husten und Niesen, möglich. Zeigt jemand die meisten Symptome, ist er am ansteckendsten, so die Medizinerin weiter.

Daneben gibt es noch zwei weitere Arten, der Coronavirus-Übertragung. Das Berühren von kontaminierten Oberflächen und der anschließende Griff zu Augen, Nase und Mund kann zu einer Infektion führen. Ebenso soll eine Verbreitung des Erregers bereits möglich sein, noch bevor sich die ersten Symptome des Coronavirus zeigen.

Diese Coronavirus-Übertragung ist am gefährlichsten

Tatsächlich sorgt aber die Coronavirus-Übertragung durch Husten und Niesen für die größte Besorgnis unter Experten. "Im Moment gehen wir nicht davon aus, dass die anderen beiden Formen der Übertragung der Hauptantrieb der Verbreitung sind", berichtet Dr. Messonnier.

Um der Ausbreitung entgegen zu wirken hat die chinesische Regierung bereits eine Methode entwickelt und umgesetzt, die in Deutschland noch in Arbeit ist: Eine Coronavirus-App, die Nutzern zeigt, ob Infizierte in ihrer Nähe waren. Dass diese nötig ist, beweist ein Video, das die Coronavirus-Übertragung durch die Luft unangenehm veranschaulicht.

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