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Coronavirus-Impfung: Forscher erzielen erstaunlichen Durchbruch

Coronavirus: So läuft die Suche nach einem Impfstoff
Mi, 18.03.2020, 13.26 Uhr

Coronavirus: So läuft die Suche nach einem Impfstoff

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Vier Menschen haben sich der ersten Coronavirus-Impfung gestellt. Bilder zeigen die erste Testreihe des neuen Stoffs.

Eine Coronavirus-Impfung könnte die aktuell noch äußerst angespannte Lage in kürzester Zeit lösen. Am Montag, den 16. März, haben sich die ersten vier Probanden Tests mit dem neu entwickelten Impfstoff gestellt. Fotos halten diesen möglicherweise historischen Augenblick fest und machen Hoffnung auf das, was folgen könnte.

Coronavirus-Impfung: Das steckt dahinter

Die erste potentielle Coronavirus-Impfung wurde am Montag, den 16. März, durchgeführt. Vier Freiwillige haben je die ersten beiden Injektionen erhalten, gut 40 weitere sollen folgen. Dennoch soll der Impfstoff erst frühestens in einem Jahr für die breite Masse zugänglich gemacht werden. Der Grund ist simpel: Es muss getestet werden, ob der Impfstoff tatsächlich sicher und effektiv ist.

Aktuell sind weltweit mehr als 180.000 Fälle von Covid-19 bestätigt, die Dunkelziffer könnte noch weitaus höher liegen. Während circa 7.000 Menschen der Krankheit erlegen sind, haben sich bislang bereits über 79.000 erholt. "Wir sind jetzt Team Coronavirus", so die Leiterin der Kaiser Permanente Studie, Dr. Lisa Jackson, am Vorabend des Experiments. "Jeder will in dieser Notlage tun, was er kann."

"Wir wissen nicht, ob dieser Impfstoff eine Immunantwort auslöst oder ob er sicher ist. Deshalb führen wir eine Studie durch", betonte Jackson. "Es ist nicht in dem Stadium, in dem es möglich oder sinnvoll wäre, ihn der allgemeinen Bevölkerung zu verabreichen." Nichtsdestotrotz macht die Arbeit der Wissenschaftler Hoffnung auf Besserung.

Hier findest du die Bilder der ersten Coronavirus-Impfung.

Covid-19: Was du über das Virus wissen solltest

Das Robert Koch-Institut dämpft die Hoffnung. "Ich persönlich schätze es als realistisch ein, dass es im Frühjahr 2021 sein wird“, sagte Präsident Lothar Wieler am Mittwoch, den 18. März. "Wir müssen ein Sicherheitsprofil haben. Impfstoffe können ja Nebenwirkungen haben."

Sollten diese ersten Tests nicht von Erfolg gekrönt sein, musst du die Hoffnung jedoch nicht gleich aufgeben. Tatsächlich kannst du sogar bei der Suche nach einer Coronavirus-Impfung helfen. Auf der anderen Seite solltest du dich allerdings nach wie vor vor einer Ansteckung schützen. Dasselbe gilt auch für die Verbreitung von Fake-News, wie sie beispielsweise in einer gefährlichen WhatsApp-Nachricht, die derzeit die Runde macht.

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