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Mars-Mission um zwei Jahre verschoben: ESA muss einstecken

Der Mars: NASA, SpaceX & Co. auf Jagd nach dem Roten Planeten

Der Mars: NASA, SpaceX & Co. auf Jagd nach dem Roten Planeten

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Die neue Mars-Mission der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) ist geplatzt. Sie muss wegen des Coronavirus um zwei Jahre verschoben werden.

Noch 2020 sollte sich eine Sonde der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) zu einer neuen Mars-Mission aufmachen. Sie sollte auf dem roten Planeten nach außerirdischem Leben suchen. Nun jedoch scheint es, als sei dieser Plan geplatzt. Um ganze zwei Jahre muss die Agentur den Flug aufgrund des Coronavirus verschieben.

Mars-Mission geplatzt: ExoMars-Sonde bleibt auf der Erde

Nicht nur Privatpersonen und die Wirtschaft müssen in Folge der aktuellen Corona-Pandemie einstecken. Auch die Wissenschaft hat es nicht einfach. Ursprünglich sollte der ExoMars-Rover der ESA Mitte 2020 seine Mars-Mission antreten, um schon 2021 "Fuß" auf die Oberfläche des roten Planeten zu sorgen. Stattdessen muss die Weltraumorganisation ihr Vorhaben nun auf den Sommer 2022 verschieben.

Bei ExoMars handelt es sich SWR Wissen zufolge um ein internationales Projekt, das aufgrund der aktuellen Grenzsituation nur schwerlich zu verwirklichen ist. Auf der Suche nach Anzeichen auf außerirdisches Leben sollte der Roboter sich bis zu zwei Meter in die Mars-Oberfläche bohren. Der Test seines Fallschirms steht noch aus und behindert nun den Zeitplan.

Bereits in der Vergangenheit wurde Spekuliert, die NASA habe im Rahmen einer Mars-Mission außerirdisches Leben entdeckt. Mysteriöse Signale von der Oberfläche des roten Planeten verhärten den Verdacht.

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