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Coronavirus: Sind Oberflächen wirklich ein Risikofaktor

Du hast Angst vor Corona auf Oberflächen? Das RKI verrät, wie du damit umgehen solltest.
Du hast Angst vor Corona auf Oberflächen? Das RKI verrät, wie du damit umgehen solltest.
Foto: iStock/zoranm
Vor Corona auf Oberflächen fürchten sich nicht wenige Menschen. Vor allem beim Carsharing sorgt der Verdacht für große Unsicherheit.

In der aktuellen Situation ist die Sorge der Ansteckung groß – und das nicht Grundlos. Immerhin gilt das Coronavirus als ausgesprochen infektiös. Einrichtungen wie das Robert Koch-Institut (RKI) führen derzeit weltweit Studien darüber durch, wie sich der Erreger verbreitet und wie sich weitere Ansteckungen vermeiden lassen. Wie aber steht es mit Corona auf Oberflächen?

Coronavirus – Alle wichtigen Infos
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Corona auf Oberflächen: Das Risiko ist schwer einzuschätzen

Nicht nur Medikamente und Impfstoffe stehen derzeit im Fokus weltweiter Untersuchungen. Vielmehr stellt sich die Frage nach einem grundlegenden Verständnis für das Coronavirus. Darunter fällt auch der der Punkt der Ansteckungsgefahr durch Corona auf Oberflächen. Noch scheint es auf diese Frage jedoch keine klare Antwort zu geben.

"Eine Übertragung durch kontaminierte Oberflächen ist insbesondere in der unmittelbaren Umgebung des Infizierten nicht auszuschließen, da vermehrungsfähige SARS-CoV-2-Viren unter bestimmten Umständen in der Umwelt nachgewiesen werden können", erklärt das RKI zur Thematik. Was das Überleben der Erreger auf Oberflächen wie etwa dem Lenkrad oder Schaltknüppel eines Autos angeht, gestaltet sich die Angelegenheit etwas undurchsichtiger.

Studie zur Inaktivierung des Virus auf Oberflächen

Mit experimentell hergestellten, mit Covid-19-Viren angereicherten Aerosolen blieben die Erreger bis zu drei Stunden nachweisbar. "Unter allen experimentellen Bedingungen nahmen die Mengen nachweisbarer Viren exponentiell ab. Auf Kupfer konnten nach vier und auf Karton nach 24 Stunden keine Viren mehr nachgewiesen werden, während diese auf Edelstahl (bis zu 48 Stunden) und Kunststoff (bis zu 72 Stunden) deutlich länger nachweisbar waren", so das RKI.

Nutzt du Carsharing-Dienste wie Gar2Go oder DriveNow, solltest du also Vorsicht walten lassen. Wie im öffentlichen Nahverkehr gilt auch dort: Fass dir nicht ins Gesicht und vermeide vor allem Kontakt mit den Schleimhäuten. Auch kann es helfen, entsprechende Stellen wie das Lenkrad zuvor zu desinfizieren, um die Infektion durch Corona auf Oberflächen zu vermeiden. Wie aber lässt sich die Problematik der Coronavirus-Ansteckung bei der Rückkehr in den Arbeitsalltag regeln? Wir verraten es dir und zeigen dir außerdem, an welchen ungewöhnlichen Anzeichen du die Infektion erkennen kannst.

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