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Die Zukunft des Planeten Erde: Berühmter Physiker wagt eine Prognose

Die Zukunft des Planeten Erde wird oft schlecht eingeschätzt. Physiker Neil DeGrasse Tyson mal sich seine eigene Zukunft aus. (Symbolbild)
Die Zukunft des Planeten Erde wird oft schlecht eingeschätzt. Physiker Neil DeGrasse Tyson mal sich seine eigene Zukunft aus. (Symbolbild)
Foto: iStock/Vladmax
Neil DeGrasse Tyson polarisiert gerne einmal mit seinen Äußerungen. Nun stellte er ein Zukunftsprognose für den Planeten Erde auf.

Die Wissenschaft liefert oft Antworten auf schwierige Fragen. Doch auf die Frage, wie die Zukunft auf dem Planeten Erde aussehen könnte, gibt es bislang keine eindeutige Antwort. Der US-Astrophysiker Neil DeGrasse Tyson hat nun eine Prognose in der Sendung "Unser Kosmos" gewagt, die er moderiert. Dabei reflektiert er nicht nur sein eigenes Leben, sondern versucht auch die positiven Seiten aufzuzeigen.

So sieht Neil DeGrasse Tyson die Zukunft des Planeten Erde

Neil DeGrasse Tyson erinnert sich an die New Yorker Weltausstellung von 1964, die für ihn ein Symbol der Hoffnung auf eine bessere Zukunft war. Wissenschaft und Technologie zeigten, dass Menschen ihre Träume erreichen können. Es wurde auch die Unisphere ausgestellt, eine Stahldarstellung des Planeten Erde. Es zeigte, dass der Blaue Planet nur ein kleiner Teil eines großen Universums ist, das wir noch gar nicht genau kennen.

So könnte die Zukunft aussehen

Mittlerweile erkennt Neil DeGrasse Tyson, dass einige Versprechen unerfüllt geblieben sind, während andere übertroffen wurden. Der Physiker stellt sich eine weitere Weltaustellung in der Zukunft vor. Es wäre ein Welt, in der wir Menschen einen Weg gefunden haben, den Klimawandel abzuwenden. Trotz Ehrgeiz leben wir in Harmonie. So könnte es zu folgenden Ereignissen auf der Erde kommen:

  • 2033: Menschen haben Kontakt zu Blauwalen und können ihre Lieder übersetzen.
  • 2055: Die Quantenphysik hat die Existenz mehrere Realitäten bestätigt.

In den darauffolgenden Jahrzehnten kommt es zu weiteren Ereignissen:

  • Amazonas-Regenwald verdreifacht sich
  • Es gibt keine weiteren Einträge in die Liste gefährdeter Arten.
  • Der letzte Verbrennungsmotor wurde einem Museum gespendet.
  • Die polaren Eiskappen wachsen wieder.
  • Die Ozeane wurden gereinigt.
  • Die Ozonschicht ist völlig wiederhergestellt.
  • Der Planet Erde hat sich von der industriellen Revolution erholt.

Neil DeGrasse Tyson hofft, dass wir aus Fehlern lernen

Neil DeGrasse Tyson betont, dass das Leben auf der Erde fünf Massensterben überlebt hat. Darunter auch den Asteroideneinschlag, der 75 Prozent aller Arten auf der Erde mit samt der Dinosaurier vernichtet hat. Er hält deswegen das Leben auf dem Planeten Erde für eine Art Überlebenskünstler, das seinen Weg in die Zukunft findet. Er hofft darauf, dass wir Menschen einen Weg in der Zukunft finden, unsere selbst auferlegten Probleme, wie den Atommüll oder ähnliches, zu beseitigen. Wichtig ist auch, solche Fehler in Zukunft zu vermeiden.

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Weitere Schritte folgen in der Zukunft der Erde

In der imaginären Zukunft, die Neil DeGrasse Tyson sich ausmalt, wird die Suche nach anderen Welten im Universum fortgesetzt. So könnten wir irgendwann auf einen Exoplaneten stoßen, der außerirdisches Leben beherbergt, das fortgeschrittener ist als wir. Diese Wesen bedienen sich an anderen Planeten und nutzen sie zu ihrem Vorteil. Die Überlebenschance einer solchen Zivilisation schätzt der Physik 99 Prozent pro Millionen Jahre.

Würde ein Außenstehender aber einen Blick auf den Planeten Erde werfen und unsere Überlebenschancen einschätzen, würden diese bei 50 Prozent je 100 Jahre liegen. Doch laut Neil DeGrasse Tyson lässt sich dieser Zustand noch ändern, fasst Space.com die Folge von "Unser Kosmos" zusammen. Diese gewagte Thesen stellt Neil DeGrasse Tyson zum Universum auf.

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