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Coronavirus: Reisewarnung erklärt 158 Länder zu Risikogebieten

Coronavirus-Reisewarnungen sollen dich und andere schützen.
Coronavirus-Reisewarnungen sollen dich und andere schützen.
Foto: imago images / AAP
Wie bei anderen Krisen vergibt das Auswärtige Amt auch wegen des Coronavirus eine Reisewarnung. Betroffen davon sind diverse Länder.

Seit Monaten schon verwüstet die Corona-Pandemie unseren Alltag. Betroffen davon ist insbesondere die Tourismusbranche. Der Festival- und Strand-Sommer 2020 leidet zusehends unter der Coronavirus-Reisewarnung des Auswärtigen Amtes und anderer Staaten. Dennoch gelten diese Beschränkungen zu deinem Schutz und dem deiner Mitmenschen. Daher solltest du in diesem Jahr einige Länder ganz besonders meiden.

Urlaub und Coronavirus: Was jetzt wichtig ist
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Coronavirus-Reisewarnung: Das empfiehlt das Auswärtige Amt

"Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen ins Ausland wird derzeit gewarnt", schreibt das Auswärtige Amt auf seiner Webseite. Dabei legt sich die Bundesbehörde jedoch nicht auf konkrete Staaten fest, sondern erklärt vielmehr, für welche Länder die Coronavirus-Reisewarnung nicht gelte. So heißt es: "Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen ins Ausland, außer

  • in die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (Belgien, Bulgarien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Irland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Griechenland, Kroatien, Lettland, Litauen, Malta, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn, Republik Zypern),
  • in Schengen-assoziierte Staaten (Island, Liechtenstein, Norwegen, Schweiz),
  • in das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland, nach Andorra, Monaco, San Marino und in den Vatikanstaat,

wird derzeit gewarnt. Dies gilt vorerst bis einschließlich 31. August 2020." Wenngleich die aktuelle Lage derartige Freiräume zulässt, wird diese Aussage doch unter Vorbehalt getroffen. Sollte ein Land die Neuinfiziertenzahl im Verhältnis zur Bevölkerung von 50 Fällen pro 100.000 Einwohner kummulativ im Wochenrhythmus überschreiten, könne eine übergeordnete Coronavirus-Reisewarnung ausgesprochen werden.

Die Corona-Ausbreitung und ihre Grenzen

"Wir haben für den Rest der Welt heute noch nicht die gemeinsamen belastbaren Datengrundlagen, Kriterien und Abstimmungsprozesse, die einen uneingeschränkten Reiseverkehr ohne unkalkulierbare Risiken wieder möglich machen", wird zur Untermalung zudem Außenminister Heiko Maas zitiert.

Doch sind die Coronavirus-Reisewarnungen der Behörden längst nicht das Einzige, dem du Gehör schenken solltest. Immerhin spielt auch die Coronavirus-Ausbreitung im Flugzeug eine nicht unwesentliche Rolle, wenn du dich auf den Weg in den Urlaub machst. Abseits der Urlaubssaison bereitet Wissenschaftlern darüber hinaus der Herbst große Sorgen. Insbesondere fürchten sie ein Zusammentreffen des Coronavirus mit der Grippe.