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Mit diesen positiven Coronavirus Folgen hat keiner gerechnet

Diese Coronavirus Folgen klingen endlich mal positiv. Das könnte der Lockdown für die Menschen bald bedeuten.
Diese Coronavirus Folgen klingen endlich mal positiv. Das könnte der Lockdown für die Menschen bald bedeuten.
Foto: imago images / Michael Weber
Die Coronavirus Folgen wie Einschränkungen und Vorsichtsmaßnahmen aller Art bestimmen heute unseren Alltag. Doch mit diesen, doch positiven Coronavirus Folgen hat bisher keiner gerechnet.

Es gibt zahlreiche historische Beispiele dafür, dass wenn Menschen mehr zuhause bleiben und keine Ablenkung haben, dass die Geburtenrate im nächsten Jahr einen Ausschlag verspürt. So geschehen vor allem bei Stromausfällen in Großstädten. Jetzt kann man zu den Coronavirus Folgen nicht nur mehr Home Office, mehr Computernutzung und gesteigerte Handhygiene zählen, sondern auch mehr Sex und damit mehr Schwangerschaften. Dafür gibt es noch keine definitiven Zahlen, aber doch melden Frauenärzte, dass sie seit einigen Wochen mehr Schwangerschaften bestätigen als üblich.

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Erfreuliche Coronavirus Folgen zeichnen sich ab

Eine Umfrage der WDR in Frauenarztpraxen ergab, dass die Zahl der Schwangerschaften um ein Drittel gestiegen sein im Verhältnis zu vergleichbaren Zeiträumen. Die Beobachtung wird bestätigt von einigen Apotheken, die berichten, dass im Mai und Juni 2020 doppelt so viele Schwangerschaftstests über die Ladentheke gingen als sonst zu dieser Jahreszeit. Auch die Nachfrage nach Nahrungsergänzungsmitteln für Schwangere ist seit Wochen gestiegen. Sind das Coronavirus Folgen dank des Lockdowns?

So steht für das Jahresende des oft apokalyptisch anmutenden Corona-Jahres 2020 ein regelrechter Babyboom in Aussicht. Auch wenn der NRW-Landersvorsitzende des Berufsverbands der Frauenärzte Bernd Bankamp sich eher skeptisch zeigt und darauf verweist, dass Rezepte für die Pille eher in unveränderter Zahl ausgestellt wurden. Der Lockdown müsse nicht zwingend zu mehr Sex geführt haben. "Wer vorher keinen Partner hatte, hat in dieser Zeit höchstwahrscheinlich auch keinen finden können," so das Urteil von Bankamp. Es könne aber durchaus sein, dass mehr Paare sich zu Kindern entschieden haben in der Zeit.

Steigt die Geburtenrate doch nicht?

Die Geburtenrate müsse laut dem Bericht der WDR nicht unbedingt steigen. Denn in den Kinderwunschpraxen NRWs etwa wurden zwei Monate lang keine künstlichen Befruchtungen vorgenommen. Die Corona-Situation war in den Monaten zu unsicher, so dass diese Zentren erst kürzlich wieder ihre Aktivitäten aufgenommen haben.

Zudem sollte man die Coronavirus Folgen auf die Geburtenrate nicht überbewerten. So haben Forscher der Universität Florenz 1.500 junge italienische Paare nach ihrem Kinderwunsch in Folge von Corona befragt und die Antwort erhalten, dass ein Drittel mit einem früheren Kinderwunsch diesen nicht mehr hätten, weil sie zuviel Angst vor einer unsicheren Zukunft hätten.

Das könnte möglicherweise auch eine Folge des Coronavirus sein. Dieser Faktor bedeutet Schutz oder Gefahr bei einer Coronavirus-Ansteckung. Es gibt mehr Erkenntnisse über die Herkunft des Coronavirus.

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