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Erschreckende Corona-Studie: Pandemie schlimmer als befürchtet

Die Corona-Pandemie und die Coronavirus-Ausbreitung haben einer Studie zufolge deutlich schlimmere Ausmaße angenommen als bekannt.
Die Corona-Pandemie und die Coronavirus-Ausbreitung haben einer Studie zufolge deutlich schlimmere Ausmaße angenommen als bekannt.
Foto: iStock.com/libre de droit
Das wahre Ausmaß der Corona-Pandemie soll einer neuen Studie zufolge schockierend sein. Die Zahlen übertreffen die bekannten Angaben enorm.

Die offiziellen Zahlen zur Corona-Pandemie und zur Coroanvirus-Ausbreitung sind bereits erschreckend. Nun jedoch will eine neue Studie aufgedeckt haben, dass es sich bei den bekannten Zahlen nur um einen Bruchteil der wirklichen Zustände handelt.

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Coronavirus-Ausbreitung: So soll die wahre Corona-Pandemie aussehen

Gegenwärtig sind laut offiziellen Angaben mehr als 34 Millionen Menschen mit Covid-19 infiziert, über eine Million Menschen verstarben bereits an dem Erreger. Wie The Economist berichtet, soll die Coronavirus-Ausbreitung allerdings ein erschreckendes Mehrfaches dessen betragen.

Demnach seien inzwischen 500 bis 730 Millionen Menschen durch eine Ansteckung von der Corona-Pandemie betroffen, was beinahe zehn Prozent der gesamten Weltbevölkerung entsprechen würde. Hintergrund der genannten Zahlen sind Serostudien, in deren Verlauf das Blutserum auf Antikörper untersucht wird. Insgesamt 279 solcher Analysen aus 19 Ländern wurden ausgewertet und führten unter anderem zu dem Ergebnis, dass es im Mai einen weltweiten Höhepunkt mit fünf Millionen Corona-Neuinfektionen gegeben haben könnte.

Studie berücksichtigt nicht gemeldete und asymptomatische Fälle

Dass die Coronavirus-Ausbreitung so viel massiver erfolgt sein könnte, klingt logisch in Anbetracht der zahlreichen Fälle von nicht erkrankten Infizierten und Personen mit asymptomatischem Krankheitsverlauf. Auch in Deutschland soll die Zahl deutlich höher bei 4,5 Millionen Fälle anstelle der bekannten rund 296.000 liegen.

Ein Grund für die vergleichsweise geringen Todeszahlen wäre, dass das Coronavirus weniger fatal ist als bisher angenommen. Auf der anderen Seite ist es Experten zufolge möglich, dass viele Todesfälle nicht mit der Corona-Pandemie in Verbindung gebracht wurden und deshalb falsch gezählt worden sind. Experten sind sich zumindest sicher, dass das Coronavirus zwar mutiert, aber dadurch nicht tödlicher wird. In Deutschland sollen dafür viele Corona-Tote über ein bestimmtes Merkmal verfügen.

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