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So beeinflusst die Coronavirus-Pandemie auch unseren Schlaf

Die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie zeigen sich auch in der Nacht.
Die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie zeigen sich auch in der Nacht.
Foto: iStock.com/fizkes
Nahezu alle Lebensbereiche werden von der Coronavirus-Pandemie beeinflusst. Einer Studie zufolge hat sie auch Einfluss auf unseren Schlaf.

Seit vielen Monaten gehört die Coronavirus-Pandemie nun schon zu unserem Alltag dazu. Forschende sind derzeit nicht nur auf der Suche nach Medikamenten und Impfstoffen, sondern untersuchen auch, welche Auswirkungen die Corona-Krise auf uns hat. Laut einer Untersuchung beeinflusst diese auch unseren Schlaf.

Coronavirus: Zukunftsforscher erklärt die Welt nach der Pandemie
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Die Coronavirus-Pandemie ist auch im Schlaf spürbar

Die Coronavirus-Pandemie verfolgt uns bis in den Schlaf. Das fanden Schlaf- und Traumforschende aus Finnland heraus. Sie untersuchten in der sechsten Woche nach dem Coronavirus-Lockdown bei 4.275 freiwilligen Probanden, sowohl deren Schlafmuster, als auch die Trauminhalte.

Die Freiwilligen beschrieben unter anderem, dass sie von Umarmungen oder Handschlägen träumten, die als Fehlverhalten, also als "Missachtung der Distanzierung", eingeschätzt wurden. Außerdem kamen in den Träumen etwa überfüllte oder fehlende Busse sowie verlorene Koffer vor. Des Weiteren gab es folgenden Beobachtungen:

  • Ein Viertel der Befragten gab an, häufiger Albträume gehabt zu haben, als zuvor.
  • Etwa ein Drittel wachte häufiger auf.
  • Mehr als die Hälfte schlief insgesamt länger, was laut der Forschenden "wahrscheinlich auf einen geringeren Planungsdruck aufgrund der Arbeit von zu Hause aus zurückzuführen ist".

Ihr Ergebnisse veröffentlichten die Forschenden im Magazin Frontiers in Psychology.

Weitere Studien zur Auswirkung der Coronavirus-Pandemie

Laut einer Untersuchung kommen Menschen, die Horrorfilme mögen, besser mit der Coronavirus-Pandemie klar. Doch offenbar trifft die Coronavirus-Krise mittlerweile auch Menschen schwer, die als psychisch stabil gelten. Denn nicht nur für den Körper, sondern auch für die Psyche stellt die momentane Situation ein Risiko dar. Die psychischen Coronavirus-Folgen sind dabei schwerer als erwartet.

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